Das von Abt Marquard, dem Abt der Benediktinerabtei Prüm, im Jahr 830 gegründete Kloster mit dem Namen Neumunster, wurde später Münstereifel genannt.
Als befestigter Ort ist das heutige Bad Münstereifel erstmals 1299 bekundet. 1618 kamen die Kapuziner in den Ort, 1625 die Jesuiten, die das St. Michael-Gymnasium gründeten, die Karmelitessen ließen sich 1657 nieder und errichteten 1659-68 ihren Klosterbau. Nach der Besetzung während der französischen Revolution wurden mit Einführung des Reichsdeputationshauptschlusses alle Klöster aufgelöst und deren Besitz veräußert. Zur Zentrale der Kneippschen Heilmethode wurde Münstereifel 1926 erkoren, die Anerkennung als Heilbad folgte 1956, der Titel Bad 1967. Erst 1970 wurde im Rahmen der kommunalen Neuordnung die Großgemeinde Bad Münstereifel mit insgesamt 52 Ortsteilen geschaffen. 6000 Menschen wohnen im Kernort, 13000 in den Ortsteilen. Insgesamt erstreckt sich Bad Münstereifel über 151 Quadratkilometer Fläche und bietet mit dem Hürten-Heimatmuseum, der Römischen Kalkbrennerei, dem Apotheken-, dem Handweb-, dem Natur- und Landschaftsmuseum sowie dem Museum für Puppen und Spielzeug eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten. Auch sportliche Aktivität wird groß geschrieben.


