Edle Fassaden auf Recycling-Glas

Edle Fassaden auf Recycling-Glas

Moderne Architektur wäre ohne die Möglichkeit zur flexiblen Gestaltung von Großfassaden nicht denkbar. So verschaffen etwa fugenlose gebogene Flächen, wie sie das bekannte Crescent House von Lord Norman Foster oder die neue Musikschule in Friedrichshafen prägen, Gebäuden eine einzigartig schwungvolle Dynamik. Den wenigsten Betrachtern dürfte allerdings bewusst sein, dass viele dieser Fassadenspektakel zu wesentlichen Teilen auf einem 100%-igen Glasrecyclingprodukt beruhen. Es ist ein innovatives ökologisches Blähglasgranulat namens Poraver®, das als Trägermaterial des hinterlüfteten Fassadensystems StoVentec die Basis für eine überzeugende Verbindung von edler Optik und bester Qualität bildet. Gute Fassaden mussten schon immer mehr sein als bloße Fassade. Schließlich ging es auch den Baumeistern früheren Zeitaltern nicht nur um das ansprechende Gesicht ihres Gebäudes, sondern auch um die schützende und bewahrende Funktion seiner Außenhaut. StoVentec aus der Fertigung der StoVerotec GmbH, Lauingen, hat sich ganz in diesem Sinne nicht nur am Crescent House in Wiltshire oder bei der Ludwigshafener Musikschule, sondern seit mehr als 15 Jahren auch auf mehr als drei Millionen Quadratmetern Fassadenfläche in allen Klimazonen der Welt positiv bewährt. Dass StoVentec großflächig fugenlose Optik, architektonische Gestaltungsfreiheit und Wirtschaftlichkeit mit wirksamen Witterungsschutz sowie besten Dämmwerten verbindet, hängt jedoch maßgeblich mit dem Einsatz von Poraver® zusammen.
Das umweltfreundliche Blähglasgranulat bildet zusammen mit einem organischen Bindemittel den Grundstoff für die Trägerplatte des Fassadensystems. Poraver® ist recyceltes Glas, das von der Schlüsselfelder Dennert Poraver GmbH nach einem pa-tentierten Verfahren staubfein gemahlen, aufbereitet, granuliert und zu kleinen cremeweißen Perlen gebläht wird. Es gibt seine hervorragenden Werkstoffeigenschaften u.a. geringes Gewicht, Druckfestigkeit, und absolute ökologische Reinheit unmittelbar an StoVentec weiter.
Die StoVentec-Trägerplatte wird, ohne Ausbildung von Fugen, auf die meist metallische Unterkonstruktion verschraubt. Eine Beschichtung mit eingelegtem Armierungsgewebe bildet sodann die Grundlage für das Oberflächenmaterial. Dank Poraver® hat die Trägerplatte einen geringen thermischen und hygrischen Ausdehnungskoeffizienten und ein geringes E-Modul. Bei Temperaturveränderungen entstehen so in den Plattenstößen nur sehr kleine Kräfte, womit ideale Voraussetzungen für die großflächige fugenlose Fassadengestaltung gegeben sind.
Aufgrund seiner flexiblen baustoffoptimierten Unterkonstruktion ist StoVentec darüber hinaus bestens zur Aufnahme unterschiedlicher Dekoroberflächen geeignet, insbesondere für Glas und Keramik.

Nähere Informationen zu den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten sind im Internet unter www.poraver.de erhältlich.