Einfamilienhaus in Ertingen mit Liapor Massiv-Wand

Einfamilienhaus in Ertingen mit Liapor Massiv-Wand
Wohnqualität in Hanglage

Bauen am Hang dieser Herausforderung stellte sich Alfred Jäggle, als er mit der Planung seines Einfamilienhauses im baden-württembergischen Ertingen begann. Neben einem flexibel an die örtlichen Gegebenheiten angepassten Entwurf seines Eigenheims legte er besonderen Wert auf eine kurze Bauzeit. Er entschied sich deshalb für Fertigwände aus Liapor-Leichtbeton, deren hohe Wärmedämmung und ausgezeichneter Schallschutz den Bauherrn überzeugten.Der Ingenieurbautechniker Alfred Jäggle hatte bereits sehr konkrete Vorstellungen von seinem künftigen Wohnhaus. Sein oberstes Ziel: Ausgehend von 1.200 Quadratmetern Grundstücksfläche in Hanglage wollte er eine optimale Wohnqualität für die ganze Familie erzielen. Gemeinsam mit dem Ertinger Architekturbüro Schirmer und Partner arbeitete Alfred Jäggle die eigenen Vorentwürfe seines Einfamilienhauses aus. Die Firma Fensterle übernahm die Entwürfe und plante mit modernster CAD-Technik die Fertigelemente für das Bauvorhaben.
"Wichtig bei der Wahl des Baustoffs war mir eine gute Wärmedämmung", so Alfred Jäggle. Mit einem U-Wert von 0,33 W/(m2K) erfüllt die Liapor Massiv-Wand diese Voraussetzung. Gleichzeitig ist sie gut wärmespeichernd und gleicht so Temperaturschwankungen aus. Im Winter sind die Räume behaglich warm, im Sommer bleiben sie angenehm kühl. Zu einem angenehmen Wohnklima trägt auch die gute Atmungsfähigkeit der Liaporwand bei. Neben den hervorragenden Wärmedämm- und -speichereigenschaften zeichnet sich Liapor-Leichtbeton ebenso durch sehr guten Brand- wie Schallschutz, garantierte Ökologie und ein geringes Gewicht aus.

Fertigelemente: massiv und trotzdem flexibel

Alle Wandelemente für das Einfamilienhaus Jäggles fertigte die Firma Fensterle. Die Liapor Massiv-Wand wird im Werk nach den individuellen Vorgaben des Architekten produziert, ohne dass dieser Rastermaße einhalten muss. Sonderabmessungen, Rundungen und Bögen stellen bei der Fertigung kein Hindernis dar. Kabelschächte, Leitungsrohre sowie Aussparungen für Fenster, Türen und Sanitärinstallationen können direkt im Werk integriert werden. Dies spart Arbeit, Zeit und damit Kosten auf der Baustelle. Trotz ihrer hohen Festigkeit lassen sich die Liapor-Massivbauteile leicht und exakt bearbeiten: Bohren, Fräsen, Dübeln, Sägen und Nageln sind problemlos, ob für Profihandwerker oder Heimwerker.

Haufwerksporiger Liapor-Leichtbeton

Die Fertigung der Wand im Betonwerk hat einen entscheidenden Vorteil: Sie ist im Gegensatz zum Mauerbau mit Steinen wetterunabhängig. Nach dem Austrocknen erfolgt der Transport der Liapor-Elemente zur Baustelle, wo die Fertigteile mithilfe eines Autokrans exakt aufgestellt und miteinander verbunden werden konnten. Innerhalb von vier Wochen stand der gesamte Rohbau. Sämtliche Außenwände des Wohnhauses Jäggle bestehen aus geschosshohen, massiven Leichtbetonfertigteilen, die 36,5 Zentimeter stark sind und aus haufwerksporigem Liapor-Leichtbeton LB 2 nach DIN 4232 gefertigt wurden. Hauptbestandteil des verwendeten Betons bilden Liapor-Blähtonkugeln, die aus naturreinem Ton bestehen: in diesem Fall Liapor 3 mit einem Schüttgewicht von 325 kg/m3. Im Liapor-Werk wird der Rohton nach sorgfältiger Aufbereitung bei ca. 1.200 °C im Drehrohrofen gebrannt. Dabei verbrennen die gleichmäßig und fein verteilten, organischen Bestandteile des Tons. Beim Aufblähen der Kugeln entsteht luftporendurchsetzter, keramischer Liapor-Blähton. Die tragenden Innenwände ebenfalls Liapor-Leichtbetonfertigteile haben eine Stärke von 24 Zentimetern. Für sie wurde Leicht-beton LB 15, Rohdichteklasse 1,2 verwendet. Die nichttragenden, 11,5 Zentimeter starken Innenwände bestehen aus dem Liapor Mauerblock HBL 2.

Glasfront am Hang

"Um die Hanglage ideal zu nutzen, wurde der Kellerbereich überwiegend in das Gefälle hineingebaut", so Alfred Jäggle. Der Wohnbereich hingegen erstreckt sich in Süd-West-Ausrichtung und schließt als Souterrain gestaltet am Fuß des Hangs ab. Für viel Lichteinfall sorgt eine Glasfront, die sich über die komplette Südfassade erstreckt. Insgesamt bietet das Eigenheim 180 Quadratmeter Wohnfläche, dazu Terrasse, Balkon und Doppelgarage. Das Souterrain, zwei Zimmer und ein Bad, bewohnen Alfred Jäggles 19- und 23-jährige Töchter. Im Erdgeschoss befinden sich der großzügige Wohn- und Essbereich, die Küche mit Vorratskammer, ein Arbeitszimmer, ein Gäste-WC sowie die Diele. Von hier aus führt eine Treppe ins Obergeschoss mit Schlafzimmer, separatem Ankleideraum und Badezimmer.
Innerhalb der Ertinger Neubausiedlung ist das Haus der Familie Jäggle ein optischer Blickfang, insbesondere die interessante Dachkonstruktion: Die linke Haushälfte ziert ein Pultdach, die rechte ein Satteldach und die Garage schließlich ist mit einem Flachdach gedeckt.

Abbildungen

Bild 1
Hanglage ideal genutzt: Der Wohnbereich schließt als Souterrain gestaltet am Fuß des Hangs ab. Für viel Lichteinfall sorgt eine Glasfront, die sich über die komplette Südfassade erstreckt.
Foto: Liapor GmbH & Co. KG

Bild 2
Sämtliche Außenwände des Wohnhauses bestehen aus geschosshohen, massiven Leichtbetonelementen, die
36,5 Zentimeter stark sind und aus haufwerksporigem Liapor-Leichtbeton LB 2 gefertigt wurden.
Foto: Liapor GmbH & Co. KG

Bild 3
Wichtig war die Wahl eines sehr gut wärmedämmenden Baustoffs: Die Liapor Massiv-Wand weist hier einen U-Wert von 0,33 W/(m2K) auf. Gleichzeitig ist sie gut wärmespeichernd und gleicht so Temperaturschwankungen aus.
Foto: Liapor GmbH & Co. KG