Energetische Gebäudesanierung ist auf gutem Weg!

Energetische Gebäudesanierung ist auf gutem Weg!

„Die energetische Gebäudesanierung ist auf einem guten Weg. Aber es kommt nun entscheidend darauf an, dass das Förderprogramm über mehrere Jahre hinweg seine volle Wirkung entfaltet. Deshalb muss der vom Bund zur Verfügung gestellte Finanzrahmen der steigenden Nachfrage folgen. Für die öffentlichen Finanzen ist das risikolos. Denn „jetzt!“ hat mehrfach fundiert aufgezeigt, dass die Förderung der energetischen Gebäudesanierung ein volkswirtschaftlicher Selbstläufer ist“, betonte der Vorstandsvorsitzende Günther Volz am Rande eines Parlamentarischen Abends in Berlin. Die positiven Auswirkungen des Programms auf die Beschäftigungslage im mittelständischen Baugewerbe seien dafür der beste Beweis. Nachdem es der Bundesinitiative gelungen ist, ihre zentralen Anliegen durchzusetzen, hat sie am 14.12.2006 in einer Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen, sich zum 31. Dezember 2006 aufzulösen. Damit bleibt sie selber ihrem innovativen, auf Effektivität angelegten Gründungsansatz treu.Die „jetzt!“-Akteure sehen sich aber auch in Zukunft einzeln der Aufgabe verpflichtet dafür zu sorgen, dass es bei der Förderung der energetischen Gebäudesanierung kein „Zurück“ mehr gibt. In den zurückliegenden Jahren hat der innovative Ansatz von „jetzt!“ breite Unterstützung erfahren. Die Förderprogramme sind immer umfangreicher und attraktiver geworden. Der bereits seit Februar dieses Jahres praktizierte Einstieg in die Gewährung von Zuschüssen sowie die ab Januar 2007 wirksam werdende, spürbare Verbesserung des Zuschussprogramms decken sich voll mit den Intentionen von „jetzt!“. Denn die Initiative hat immer die Auffassung vertreten, dass verbilligte Kredite allein für einen durchschlagenden Erfolg des Programms nicht ausreichen, sondern dass direkte Zuschüsse hinzukommen und besonders intensive Anstrengungen beim Einsparen von Primärenergie honoriert werden.

Keine herkömmliche Lobby

Schon bei Ihrer Gründung im Jahre 2000 ist die Bundesinitiative „jetzt!“ von Politik und Fachwelt nicht als „herkömmliche Lobby“ wahrgenommen worden, sondern als innovativer Partner, der Politik und Wirtschaft für einen zukunftsweisenden Pakt der Vernunft gewinnen will: Ökologische Verantwortung und wirtschaftlicher Nutzen sind keine Gegensätze. Die energetische Gebäudesanierung hilft dem Klimaschutz, fördert die Beschäftigung und nutzt damit unserem Gemeinwesen insgesamt.

Die Bundesinitiative „jetzt!“

CO2-Emissionen nachhaltig reduzieren und der Bauwirtschaft Impulse verschaffen mit diesem Ziel gründeten mehrere Forschungsinstitute, Parlamentarier, Architekten, Bauingenieure sowie Unternehmen unter Mitarbeit des DGB die Initiative „jetzt!“ Zukunftsorientierte Gebäudemodernisierung e. V. Unter Schirmherrschaft von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker zeigte die Bundesinitiative seit Juli 2000 das Energiespar-Potenzial im Gebäudebestand und den daraus resultierenden Gewinn sowohl für die Umwelt als auch die Bauwirtschaft auf.

„Klimaschutz durch verringerten CO2-Ausstoß, mehr Beschäftigung am Bau, weniger Schwarzarbeit das ist erreichbar, wenn wir das Sanierungspotenzial im Altbau nutzen“, betonte der Vorstandsvorsitzende, Beratender Ingenieur Günther Volz (Ehningen). Der Verein führte Experten aus verschiedenen Baubereichen zusammen das garantiert eine interdisziplinäre Sichtweise und Synergie-Effekte. Weitere Informationen unter www.initiative-jetzt.de.

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