Energiesparen fängt in den eigenen vier Wänden an

Die meisten Haushalte müssen bei einer eingehenden Nebenkostenabrechnung nachzahlen.
Auch die Stromabschläge erhöhen sich. Bei einem bewussten Umgang mit Strom können Sie dies zwar nicht verhindern, aber die anfallenden Kosten deutlich verringern.
Bis zu 40 Prozent können Sie einsparen. Ein intelligentes Heizen senkt die Nebenkostenabrechnung.
Eine beliebte aber immer noch unterschätzte Energieverschwendung ist das Vorhalten von technischen Geräten im Standby-Modus.
Ob Fernseher, Drucker oder der Computer-Monitor – das Betätigen des Aus-Knopfes erfordert nicht viel mehr Aufwand, als das Ausschalten mit der Fernbedienung. Durch dieses Aktiv-Halten von Funktionen wird mehr Strom verbraucht, als man denkt.
Teilweise kostet diese Wartestellung fast genauso viel Strom wie im Normalbetrieb.
Hier gilt es also: Schalten Sie immer alle Geräte aus, soweit möglich.
Auch Verteilerleisten, die mit einem Schalter versehen sind, können hier einiges lösen.
Beim Betrieb von Wasserboilern lässt sich zusätzlich Geld sparen, indem man unnötiges Überheizen vermeidet. Eine Wassertemperatur von 60 Grad im Bad reicht zum Beispiel völlig aus.
In der Küche kann man durch unnötige oder zu viele Einzelgeräte Strom sparen.
Sie können zum Beispiel Brot auch mit der Hand schneiden oder Vorgeschnittenes kaufen.
Auch eine Mikrowelle verbraucht bis zu 1000 Watt.
Sehr gewissenhaft sollten Sie bei Spülmaschine und Kühlschrank auf die Energieklasse achten. A oder B sind hier angebracht. Je älter ein Gerät, desto höher der Verbrauch.
Auch im Bereich Licht und Glühbirnen hat sich in den letzten jahren viel getan. Energiesparlampen gibt es inzwischen in vielen Formen, Helligkeiten und Farben. Bis zu zwei Drittel Stromverbrauch können Sie hier einsparen.