energreen: Stadtwerke-Angebot fördert erneuerbare Energien

energreen: Stadtwerke-Angebot fördert erneuerbare Energien

Köln, 28. April 2006, Nr. 3/2006

Der Einsatz erneuerbarer Energien schont die Umwelt und schafft neue Arbeitsplätze. Am mor­gigen „Tag der erneuerbaren Energien“ dreht sich alles um Sonnen-, Bio- und Windenergie, um Was­ser­kraft und Erdwärme. Die eigene Photovoltaik- und Solarthermie-Anlage auf dem Dach und Biodie­sel im Tank: Regenerativen Energien gehört die Zukunft. Doch auch ohne Solarzellen auf dem Haus kön­nen Verbraucher dazu beitragen, dass der Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieerzeu­gung steigt: Mit der von der ASEW Energie und Umwelt Service GmbH & Co. KG vertriebenen Öko­strom­­marke energreen. Dieses Stromprodukt bieten 75 Stadtwerke in ganz Deutschland an. Vera Litzka, Geschäftsführerin der ASEW Energie und Umwelt Service GmbH & Co. KG: „energreen garan-tiert den Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in der Region. Mit jeder Kilowatt­stunde, die energreen-Kunden beziehen, investieren die Stadtwerke 3,2 Cent in neue Anlagen. Die Kunden zahlen den energreen-Förderbeitrag zusätzlich zu ihrem örtlichen Kilowattstun­denpreis.“Seit sieben Jahren gibt es energreen. Seither haben die Kunden 507 Anlagen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien mitfinanziert, davon 497 Photovoltaik-, eine Windkraft-, vier Wasserkraft- und fünf Biomasseanlagen. Die mit diesen Anlagen produzierte Strommenge reicht aus, um 2.730 Haus­halte mit Strom zu versorgen. „Viele der Anlagen stehen auf oder in der Nähe von öffentlichen Gebäu­den“, berichtet Vera Litzka. „Das hat einen nicht zu unterschätzenden Vorbild-Charakter: Photovoltaik­anlagen auf Schulen beispielsweise sensibilisieren die Schüler für die regenerative Stromerzeugung. Diese Kunden von morgen sind schon heute vom Einsatz innovativer Techniken fasziniert.“ Die Erneu­er­baren schonen das Klima, darum lautet das Motto des diesjährigen Tags der erneuerbaren Energien „Mit der Sonne leben, unserer Kinder wegen“. Da Forscher immer wieder vermuten, dass die Klimaän­derung zumindest teilweise auf vom Menschen erzeugte Treibhausgase zurückgeführt werden kann, entlasten die CO2-neutralen erneuerbaren Energien die Atmosphäre. Die Regenerativen und die Fol­ge­­­märk­te haben sich auch als Jobmotor erwiesen. Die regionale Verbundenheit der Stadtwerke als energreen-Anbieter kommt dabei dem Wohnort zugute: Investiert wird in der Region. Das hilft der Umwelt und stärkt die lokale Wirtschaft.

Informationen zu energreen finden Sie unter www.energreen.de.

Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) mit Sitz in Köln ist ein Fachverband mit 220 kom­mu­­nalen Energieversorgungsunternehmen. Ziel der ASEW ist die Förderung rationeller, sparsamer und umweltschonender Energie- und Wasserverwendung. Die ASEW-Mitglieder enga­gieren sich im Bereich der Energieeffizienz, der erneuerbaren Energien und Energiedienstleistungen sowie beim sorgsamen Umgang mit Wasser.

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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