Ess-Störungen - Bessere Versorgung von Patienten gestartet

Ess-Störungen - Bessere Versorgung von Patienten gestartet

Ess-Störungen nehmen seit Jahren zu und zählen inzwischen mit zu den häufigsten Erkrankungen im Jugend- und frühen Erwachsenenalter. In Bayern wird Prävention, Therapie und Nachsorge bei Ess-Störungen jetzt deutlich verbessert. Gesundheitsstaatssekretärin Emilia Müller, der Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern Helmut Platzer und die Psychosoziale Beratungsstelle für Ess-Störungen ANAD stellen ein deutschlandweit neues Projekt zur integrierten Versorgung vor
am Mittwoch, 3. August 2005 um 11.00 Uhr
bei ANAD,
Seitzstr. 8 (im BRK-Gebäude, Rückgeb., 1. OG), 80538 München.

Grundlage des Strukturvertrages sind die Empfehlungen einer bayernweiten Konsensusgruppe über Standards in Prävention, Therapie und Nachsorge von Ess-Störungen, initiiert vom Bayerischen Gesundheitsministerium. Die Empfehlungen umfassen frühzeitige Prävention, niederschwellige Erstberatung, leitliniengestützte Therapie und professionelle Nachsorge und dienen einer spezifischen Qualitätssicherung. In den Strukturvertrag mit der AOK eingebunden sind neben ANAD, niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten sowie die Medizinisch-Psychosomatische Klinik Roseneck und die Interne Klinik Dr. Argirov als stationäre Leistungserbringer.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Gelegenheit für ein Gespräch mit ehemaligen Patientinnen besteht.

Weitere Informationen: http://www.gesundheit.bayern.de

Pressefotos allgemein zum Download (72 dpi, 300 dpi)