Fertigbau

Was bedeutet der Fertigbau?

Das Wort Fertigbau hat zwar oberflächlich die gleiche Bedeutung wie das Wort Fertighaus, jedoch kann es dennoch Unterschiede in der Bauart geben. So wurden im Raum Frankfurt neue Bauten entdeckt, die in einem Baukastensystem mit Stahlträgern errichtet wurden und Raum für Raum auf, bzw. angesetzt wurde. Diese Bauweise wurde bislang noch nicht für den privaten Bereich genommen, da hier noch die besonders gedämmten Flächen fehlen. Doch wurden nach diesem Baukastensystem bereits mehrere Hochhäuser erbaut, da auch hier der Faktor Zeit eine nicht geringe Rolle spielt. Sobald einer dieser Kästen auf die anderen gesetzt war, machten sich die Schweißer sofort auf den Weg, um diesen neuen Teil mit den bisherigen Gebäudeteilen zu verbinden.

Die nachfolgenden Abschnitte beziehen sich wieder auf ein Fertighaus für eine Familie im privaten Bereich. Es gibt verschiedene Wege, seinen Fertigbau zu bekommen, denn ein solches Fertighaus ist genau das Richtige für Leute, die nach dem Terminkalender leben und auch bereits im Vorfeld über sämtliche Daten genau Bescheid wissen müssen. Bei dieser Bauform ist der Termin des Rohbaus bereits genau festgelegt, da die für ein solches Haus benötigten Teile in einer großen Halle erstellt und nach Fertigstellung zum Bauplatz des Bauherrn gebracht werden, wo dann der Zusammenbau innerhalb von höchstens 3 Tagen erfolgt.

Ein solcher Fertigbau wird mindestens als Niedrigenergiehaus eingestuft durch die extrem gute Isolierung, doch wer eine noch bessere Isolierung haben möchte, braucht dies beim Vertragsabschluss nur zu sagen, denn im Vorfeld kann der Bauherr noch den einen oder anderen Wunsch äußern. Möchte er später noch ganz besondere Änderungen haben, so ist dies in der Regel fast nicht mehr möglich. Etwas anders sieht es bei den Blockbohlenhäusern aus, wo im Grunde nur die äußere Fassade maßgebend ist, denn innerhalb eines solchen Haustyps kann der künftige Hausherr noch verschiedene Änderungen an den Wänden vornehmen. Das kann aber nur bei solchen Blockbohlenhäusern funktionieren, weil der Hausbesitzer die Innenwände zum großen Teil noch anders setzen kann und auch eventuell noch eine Tür einbauen geht auch, da dann nur an der gewünschten Stelle das Holz in den gegebenen Maßen herausgeschnitten werden kann, um anschließend die zusätzliche Tür einzubauen.

Allerdings können auch bei den anderen Häusern kleinere Änderungen vorgenommen werden, soweit es sich nicht um tragende Wände handelt, denn in solchen Fällen ist fast keine Änderung mehr möglich. Wichtig ist bei allen Häusern nur, dass die äußere Hülle unbeschädigt bleibt, damit gewährleistet werden kann, dass sowohl die innere als auch die äußere Isolierung ihre Funktionen behalten und das Haus in der vorgegebenen Energiesparklasse bleiben kann.