Fertighaus

Das Fertighaus ist eine gute Alternative für alle, die schnell und preiswert bauen wollen.

Fertighaus als Ausbauhaus Mitbauhaus Ideal für Bauherren mit viel EigenleistungDabei ist das Fertighaus entgegen seinem Ruf gar nicht das langweilige, immer gleich aussehende, billig gebaute Haus. Heute gibt es schon eine große Auswahl an Fertighäusern, in den unterschiedlichsten Stilen und Arten. Da gibt es vom Passivhaus über das Landhaus, den Bungalow, das Holzhaus, Designerhäuser und Fachwerkhäuser für alle das passende Haus. Sogar behindertengerechte Häuser und Seniorenhäuser sind im Angebot. Fertighäuser werden von unterschiedlichen Herstellern mit unterschiedlichen Materialen angeboten.

Finanzierung eines Fertighauses
Wie bei anderen Häusern auch, spielt die Finanzierung des Fertighauses eine entscheidende Rolle. Der Staat unterstützt die Bauherren natürlich mit der Eigenheimzulage. Staatliche Hilfen gibt es auch für Solaranlagen und Niedrigenergiehäuser. Ein Fertighaus ist zwar günstiger als ein konventionell gebautes Haus, muss aber trotzdem erst einmal finanziert werden. Deshalb sollte man auch an schlechte Zeiten denken und die nötige Vorsorge treffen. Auch die Baunebenkosten sollte man nicht aus den Augen verlieren. Maklerkosten, Grunderwerbsteuer, Erschließungskosten, Hausanschlusskosten und Notargebühren müssen auch bezahlt werden.

Fertighausbauweise
Das Fertighaus wird weitgehend in der Halle hergestellt. Das ist möglich, weil das Fertighaus größtenteils aus Holz gebaut wird. So muss das Haus auf der Baustelle nicht hochgemauert werden, wie das bei anderen Häusern der Fall ist. Die Bauteile werden vorgefertigt und dann auf der Baustelle hochgezogen. So entsteht schnell und unkompliziert die Hülle des neuen Hauses. Danach folgt nur noch der Innenausbau, der je nach Hersteller zwei Wochen bis zwei Monate dauern kann. Schon ist das Haus einzugsbereit. Eine besondere Version des Fertighauses, ist das Ausbauhaus, bei dem man den Innenausbau teilweise oder komplett selbst übernimmt. Bei diesem Modell lässt sich noch mal eine Menge Geld sparen. Allerdings sollte man dazu schon ein wenig Erfahrung und handwerkliches Geschick mitbringen. Zudem sollte man sich gut über die einzelnen Baustoffe informieren. Manche Anbieter arbeiten auch mit einer Verbundschaltechnik. Bei dieser werden die vorgefertigten Wände auf der Baustelle mit Beton verfüllt. Es entsteht ein massives Fertighaus. Heute gibt es aber nicht nur Fertighäuser in Holzbauweise, auch Häuser mit vorgefertigter Ziegelwand oder auch vorgefertigten Betonelementen sind auf dem Markt zu finden.

Vorsicht vor schwarzen Schafen
Es gibt mittlerweile viele Fertighausanbieter und Herstelle. Dabei ist Hersteller nicht immer gleich Anbieter. Viele Firmen bieten Fertighäuser an, stellen sie aber nicht selber her. Wer ein Fertighaus kaufen möchte, sollte sich vorher gut über die Firma informieren, denn leider gibt es immer wieder schwarze Schafe unter den Anbietern. Erfahrungsberichte über die Firma können dabei helfen, den richtigen Anbieter zu finden. Damit das neue Fertighaus nicht plötzlich zum Albtraum wird.