Feuchtepufferwirkung von Innenraumbekleidungen aus Holz oder Holzwerkstoffen
Bauforschung für die Praxis, 75
H.M. Künzel, A. Holm, K. Sedlbauer, F. Antretter, M. Ellinger, J. Vesely | Hrsg.: Fraunhofer-Institut für Bauphysik -IBP-, Holzkirchen
2006, 55 S., zahlreiche Abbildungen und Tabellen, Kartoniert
ISBN 978-3-8167-7094-7 | Fraunhofer IRB Verlag
EUR 20,
Preis für Download EUR 16.00 Ein gleichmäßiges Raumklima mit geringen Schwankungen von Temperatur und relativer Feuchte trägt zur Behaglichkeit und Gesundheit der Bewohner bei. Es ist seit langem bekannt, dass die thermische Masse der Gebäudehülle starken Temperaturveränderungen, z.B. hervorgerufen durch Sonneneinstrahlung, entgegenwirkt. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass es auch so etwas wie eine »hygrische Masse« gibt, die starken Feuchteschwankungen entgegenwirkt. Mit hygrischer Masse ist hier die Wasserdampfspeicherfähigkeit der raumumschließenden Flächen gemeint, die in der Lage ist, Feuchteschwankungen im Raum zu puffern. Dies wäre vor allem dann von Vorteil, wenn in einem Raum die Feuchteproduktion (z.B. durch menschliche Aktivitäten) und die Feuchteabfuhr (z.B. durch Lüftung) zeitversetzt stattfinden.
Zu diesem Thema wurden am VTT in Finnland rechnerische Untersuchungen durchgeführt, die gezeigt haben, dass Bekleidungen aus Holz einen positiven Einfluss auf die Raumluftfeuchte von Schlafräumen haben, die nur tagsüber gelüftet werden.



