Abdichtung des Kellers

Frage:
Wir haben ein Haus aus den 70er Jahren gekauft, es ist teilunterkellert und leider nicht mehr überall dicht. Im Keller besteht das Mauerwerk aus Kalksandsteinen sowie einer Bitumenschicht. Wir haben mal ein Stück davon ausgegraben und bemerkt, dass sich die Beschichtung an manchen Stellen ziemlich aufgelöst hat. Das ärgste Problem ist allerdings die Bodenplatte. An einer Seite der Platte sind Wurzeln durchgewachsen und haben zu Schäden an den Fugen geführt. Wir wollen das jetzt beheben und haben uns dazu Folgendes überlegt: Die Schadstellen möchten wir mit Hilfe von Zementmörtel ausbessern, dann eine Grundierung sowie anschließend eine KMB-Beschichtung aufbringen. Danach wollen wir die Perimeterdämmung vollflächig verkleben und darauf soll eine PE-Folie folgen. Schließlich noch eine Abdichtung. Der Lastfall ist Bodenfeuchte. Wäre das in Ordnung, wie wir es beschreiben oder hat jemand Verbesserungsvorschläge?

Antwort:
Mit dem Zementmörtel bin ich einverstanden. Anschließend würde ich Eurolan 3k in einer Verdünnung von 1:10 auftragen, danach eine Kratzspachtelung Superflex 10 und die darauf folgende Gewebeschicht sollte mit eingebettet werden. Als nächstes noch einmal spachteln. Besser sind auch XPS-Platten, die mit PK angeklebt werden können. Dann sollte noch eine Noppenbahn daran befestigt werden. Tragen Sie unbedingt Arbeitskleidung, da mit hohem Schmutzaufkommen zu rechnen ist.