Ablauf beim Bau eines Wochenendhauses

Ablauf beim Bau eines Wochenendhauses

Frage:
Wir würden sehr gern ein kleines Wochenendhäuschen bauen, damit wir richtig ausspannen und auch mal vor den Nachbarn unsere Ruhe haben können. Ein bisschen umgesehen haben wir uns bereits und dabei das eine oder andere passende Grundstück ins Auge gefasst. Am besten gefällt uns ein kleines Grundstück in der Nähe eines Sees. Das Gebiet, in dem das Grundstück liegt, ist auch schon erschlossen und es gibt wohl auch einen Bebauungsplan. Nun wissen wir aber so gar nicht, wie es jetzt weitergeht, zu welchen Ämtern wir müssen, was alles genehmigt werden muss usw. Brauchen wir einen Gutachter oder Planer? Wer kann uns mal ein bisschen aufklären? Ein dickes Dankeschön schon jetzt!

Antwort:
Es gibt einen Menschen, der Ihnen in allen Punkten kompetent weiterhelfen kann: ein Architekt. Sobald Sie diesen beauftragt haben, wird alles andere ein Klacks sein. Der Architekt wird sich den Bebauungsplan anschauen und sagen, welche Art von Haus auf dem Grundstück gebaut werden darf. Anschließend bespricht er mit Ihnen Ihre Wünsche und legt Ihnen individuelle Entwürfe für Ihr Haus vor. Dann kommt ein Statiker mit ins Spiel, der den Standsicherheitsnachweis kalkulieren wird und den Nachweis erbringt, dass das Haus dem Erneuerbare Energien Wärmegesetz und der Energiesparverordnung entspricht. Schließlich wird der Architekt in seiner Funktion als Bauvorlageberechtiger die Freistellungsanzeige bzw. den Bauantrag einreichen. Und wenn alles gut geht, steht Ihr Bau dann schon so gut wie in den Startlöchern!