Letzte Stufenhöhe abändern

Frage:
Unsere Firma wurde mit einer Treppenrenovierung in einer Kindertagesstätte beauftragt. Die Treppe hat ungefähr 30 Stufen und der Austritt der letzten Stufe führt zu einem Flur. Da auf diesem Flur vom Bodenleger eine Spanplattenkonstruktion verlegt wurde, ist der letzte Tritt um 5 cm abgeändert worden. Das ist ja eindeutig unzulässig. Wie gehen wir jetzt vor, ohne für die Renovierung haften zu müssen, falls ein Unfall passiert? Am liebsten wäre uns natürlich eine Lösung, die Unfälle ganz verhindert, denn es geht ja schließlich nicht nur um unsere Haftung, wir möchten ja auch persönlich nicht, dass jemandem etwas passiert.
   
Antwort:
Sie müssen unbedingt gemäß VOB in schriftlicher Form Bedenken anmelden. Erklären Sie Ihrem Kunden das in Ruhe und versuchen Sie, gemeinsam mit dem Bodenleger eine Lösung zu finden. Spontan fallen mir nur zwei Dinge ein, die sich machen ließen: der Boden muss raus oder die Treppe.