Frage:
Vorgestern war bei uns absolut lausiges Wetter und zu unserem Leidwesen hat sich der starke Regen einen Weg in unseren Keller gebahnt. Das Wasser ist durch einen Anschluss für einen Ablufttrockner in die Kellerräume gelangt. Wir haben dort keinen Trockner angeschlossen und der Anschluss hat an der Außenseite einen kleinen Schacht, in welchem sich das Wasser gesammelt hat und schließlich durchgelaufen ist. Unser Kelleraufbau besteht aus einer verschweißten PVC-Folie mit einer Dicke von 0,3 mm als Dampfsperre, darüber einer Wärmedämmung des Typs WLZ 035 mit 100 mm und einem Zementanstrich mit 60 mm. Wie kann es da passieren, dass das Wasser durchdringt? Und die wichtigere Frage: Was können wir tun, damit es nicht wieder vorkommt?
Antwort:
Es besteht kein großer Grund zur Sorge. Im Prinzip müssen Sie nur dafür sorgen, dass das Loch verschlossen wird, damit nicht erneut Wasser eindringen kann. Falls das Wasser auch unter den Estrich gelangt ist, müssen Sie den Estrich trocknen. Dazu setzt man Kernbohrungen in den Estrich, die bis zum Rohboden reichen und verwendet anschließend ein Entfeuchtungsgerät. Dieses bläst durch Schläuche warme, trockene Luft in den Estrich. Nach Trocknung des Estrichs muss das Gerät abgebaut und die Löcher verschlossen werden. Das ist schon etwas aufwändig, aber wenn es richtig gemacht wird, müssen Sie nicht mit Folgeschäden rechnen. Ich hoffe einfach mal für Sie, dass der Estrich nicht betroffen ist. Beauftragen Sie am besten eine Fachfirma, die die Feuchtigkeit messen kann.
Regenwasser im ganzen Keller
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