Stabverleimte Trittstufen

Frage:
Seit fast 2 Jahren haben wir jetzt unsere Treppe. Sie besteht aus einer Stahlkonstruktion, auf der die Trittstufen schallgedämmt liegen. Die Stufen selbst setzen sich aus massivem, keilgezinktem Buchenholz mit einer Stärke von ungefähr 40 mm zusammen und sind stabsverleimt. Ich glaube, der Fachausdruck dafür ist Schiffsbodenparkett. Was wir gern wissen würden, ist ob es üblich ist, dass die Übergangsfläche der individuellen Streifen spürbar ist, wenn man mit der Hand über die Stufen streicht? Außerdem ist es so, dass sich einige der Kanten irgendwie heben oder auseinanderziehen. Sehr leicht bekommt die Treppe auch Kratzer. Wir dachten eigentlich, dass der Lack, mit dem die Treppe behandelt wurde, dem etwas vorbeugen würde. Wie finden wir heraus, ob eine richtige Behandlung des Holzes stattgefunden hat?
   
Antwort:
Dass Sie die einzelnen Streifen fühlen können, ist völlig normal. Ebenso, dass die Riegel quellen und schwinden, das liegt am Temperaturwechsel. Das Auseinanderziehen und Heben der Kanten allerdings sollte eigentlich nicht sein. Es klingt, als wären die Leimfugen dabei, zu reißen. Wegen des Lacks sollten Sie mit der Firma sprechen, die den Lack aufgetragen hat. Diese sollte in der Regel in der Lage sein, Ihnen zu sagen, welcher Lack damals verwendet wurde. Es gibt ja ganz unterschiedliche Lacke. Acryllacke zum Beispiel zeichnen sich durch Umweltfreundlichkeit und Härte aus, Lacke aus Alkydharz sind etwas weicher und 2-K-Lacken bieten guten Schutz vor äußeren Einflüssen.
 

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