Welchen Schallschutz bietet Porenbeton?

Frage:
Schon bald wird der Bau unseres KfW-60-Hauses beginnen. Die Planungen dafür laufen bereits auf Hochtouren. Das Haus soll aus Ytong-Steinen gebaut werden. Die Außenwände werden aus 24 Mauerstein errichtet und zusätzlich gibt es noch eine 12 cm dicke Dämmschicht. Die tragenden Innenwände sind 17er. Wir wissen, dass Porenbeton Ytong bei KfW-60-Häusern fast immer benutzt wird, da er eben so eine ausgezeichnete Wärmedämmung hat. Aber wie sieht es mit dem Schallschutz aus? Da das Material nicht viel wiegt, dürfte es ja eigentlich keinen so hervorragenden Schutz bieten, stimmt's? Wer kann uns ein bisschen an seinem Fachwissen teilhaben lassen und uns sagen, was auf uns zukommt? Danke!

Antwort:
Sie haben schon Recht, besonders berauschend ist die Schallschutzwirkung von Porenbeton wirklich nicht. Als Faustregel gilt: Desto höher der Dämmwert, desto niedriger der Schallschutzwert. Bei einem Mauerwerk Ihrer Dicke gibt es einen Schallschutz zwischen etwa 40 und 47 dB. Es wirken sich aber noch weitere Faktoren auf die Dämmung des Schalls aus. Auch zum Beispiel wie Übergänge zu den Decken, Fenstern und Türen gearbeitet werden, ist wichtig, oder wie groß die Fenster sind usw. Und natürlich kommt es auch immer auf das eigene Hörvermögen an, wie sehr einen ein hellhöriges Haus stört. In einem Einfamilienhaus ist es auch meist nie so schlimm wie in einem Mietshaus oder Reihenhaus. Man kann sich einfach leichter einigen, wenn jemand wirklich zu laut ist, und mehr Rücksicht aufeinander nehmen.