Führungen von BSi und UVS planen Verbändefusion

Führungen von BSi und UVS planen Verbändefusion

Mitgliederversammlung des BSi hat bereits zugestimmt

Vorstände und Geschäftsführungen der beiden führenden deutschen Solarverbände BSi und UVS haben nach intensiven Sondierungen die Einleitung eines Fusionsprozesses beider Verbände empfohlen. Mit einem Zusammenschluss beider Unternehmensverbände werde man Kräfte bündeln und den weiter wachsenden gesellschaftlichen Anforderungen entsprechen. Ziel sei es, in einem schlagkräftigen Verband alle deutschen Solarunternehmen zu vereinen und deren Interessen gegenüber Politik und Öffentlichkeit zukünftig noch besser vertreten zu können. Beide Verbandsführungen haben sich auf Grundlinien einer Fusion verständigt und planen bei Zustimmung ihrer Mitglieder den Fusionsprozess bis Mitte 2005 abzuschließen. Dieses Vorgehen wurde von der Mitgliederversammlung des BSi am 17. November bereits gebilligt. In wenigen Wochen wird dann anlässlich einer Mitgliederversammlung auch die Zustimmung der UVS-Mitglieder erwartet. Die Verhandlungen werden zügig und effizient geführt und sind wie schon zuvor die Sondierungsgespräche von partnerschaftlichem Geist und gegenseitigem Einvernehmen geprägt. Ausgesprochenes Ziel beider Verbandsführungen ist es, die weitgehenden komplementären Stärken beider Verbände zukünftig ideal miteinander zu kombinieren und durch die Fusion Synergien freizusetzen.
Die beiden Geschäftsführer von UVS und BSi, Carsten Körnig und Gerhard Stryi-Hipp haben bereits signalisiert, ihr Engagement auch in den Dienst eines fusionierten Verbandes stellen zu wollen. Dies wurde von den insgesamt 15 BSi - und UVS-Vorständen ausdrücklich begrüßt. Auf einen möglichen Geschäftsverteilungsplan unter Berücksichtigung der Kernkompetenzen beider Geschäftsführer habe man sich bereits verständigt. BSi und UVS haben bereits in den letzten Jahren ihre Zusammenarbeit kontinuierlich verbessert. Zuletzt konnte in einem gemeinsamen Aktionsbündnis beachtliche Erfolge im Zusammenhang mit der EEG-Novelle erzielt werden. Beide Verbände haben zudem ihre Geschäftsstelle inzwischen Tür an Tür im Berliner EnergieForum. Sie zählen zusammen rund 600 Unternehmen zu ihren Mitgliedern