Für Herausforderungen der neuen Energieeinsparverordnung bestens gerüstet

Für Herausforderungen der neuen Energieeinsparverordnung bestens gerüstet

Bei Bauvorhaben in Dortmund und Berlin erstmals
neue Verbundwand mit Poraver® eingesetzt

In Dortmund und Berlin stehen zwei Pionier-Bauvorhaben kurz vor ihrer Fertigstellung: Dort werden Mehrfamilienhäuser errichtet, die mit Hilfe innovativer Baumaterialien und -methoden die Auflagen der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) mehr als erfüllen. Eine wichtige Rolle spielen dabei Baustoffe, die den Wärmeverlust möglichst reduzieren. Deshalb entschied man sich in beiden Fällen für die Nutzung von neu entwickelten Wandelementen der Firma H+H Expan, Hannover, mit einer hochdämmenden Außenschicht aus Leichtbeton mit Poraver®. Das Ziel der neuen Energieeinsparverordnung ist es, den Energieverbrauch von Gebäuden um bis zu 35 Prozent gegenüber der bisher gültigen Wärmeschutzverordnung zu senken. Bei den Bauvorhaben in Berlin und Dortmund wurden dafür komplett vorgefertigte, monolithische Verbundwände eingesetzt. Für das Sechs-Familien-Haus in Dortmund beispielsweise wurden vom Keller bis zum Obergeschoss insgesamt rund 1.100 m² Wandelemente montiert, davon rund 350 m² der besonders dämmenden Wand Expan Plus für die Außenwände.

Diese Verbundwand setzt sich zusammen aus einer 150 Millimeter starken, luftdichten Innenschale aus Leichtbeton LB 15 nach DIN 4219 und einer äußeren, 200 Millimeter dicken Wand aus Leichtbeton, der als Zuschlagstoff Blähglasgranulat von Dennert Poraver enthält. Die Wand liegt mit einem U-Wert von 0,32 W/m&sup2K deutlich über den Anforderungen der Niedrigenergiebauweise und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Energieverbrauchs des Hauses. Die Wärmedämmung bewährt sich indes nicht nur im Winter. Auch an heißen Tagen hilft sie, die Raumtemperatur auf einem angenehmen Niveau zu halten, ohne dafür weitere Energie, beispielsweise für Klimaanlagen, zu verbrauchen.

Für neue Energieeinsparverordnung zählt Gesamtbilanz

Im Rahmen des Dortmunder Projekts, das von der Ruhrgas AG gefördert und durch die Fachhochschule Bochum wissenschaftlich betreut wird, wird Pionierarbeit geleistet. Denn hier wird ein neues Energiekonzept in die Praxis umgesetzt, bei dem zum einen der Wärmeverlust durch Isolierung minimal gehalten, zum anderen aber der im Gebäude benötigte Strom über eine eigene Brennstoffzelle aus dem zugeführten Erdgas erzeugt wird. Das Brennstoffzellen-Konzept ist nicht nur aufgrund seines großen Energieeinsparpotenzials besonders umweltschonend, sondern auch, weil durch das Ablaufen eines elektrochemischen statt eines Verbrennungsprozesses die Schadstoffemissionen extrem gering sind. Für die Energieeinsparverordnung ist bei der Bewertung der energetischen Qualität eines Gebäudes nicht mehr nur der Jahresheizwärmebedarf, sondern erstmals der Jahresbedarf der an der Grundstücksgrenze übergebenen Primärenergie maßgebend.

Energie sparen mit umweltfreundlichen Baustoffen

Bei der Reduzierung der Wärmeabgabe eines Gebäudes ist die Isolierung nach außen und die Vermeidung von Wärmebrücken entscheidend. Im Bereich der Wandisolierung kommt dabei dem Zuschlagstoff Poraver® eine entscheidende Bedeutung zu. Der in einem weltweit patentierten Verfahren der Dennert Poraver GmbH, Schlüsselfeld, hergestellte Baustoff besteht zu 100 Prozent aus Recyclingglas, das fein gemahlen, behandelt und granuliert zu kleinen Kügelchen in einer definierbaren Größe aufgebläht werden kann. Durch die vielen feinen Poren ist Poraver nicht nur besonders wärmedämmend, es sorgt zudem auch noch für einen guten Schallschutz. Darüber hinaus ist der geruchsneutrale und nichtallergene Baustoff frei von Schadstoffen und leistet somit zusätzlich einen Beitrag zum gesunden Wohnklima. Deshalb lohnt es sich beim Bau, sowohl auf hochwertige wärmedämmende Baustoffe wie auch auf eine energiesparende Heiztechnologie zu setzen.

Für weitere Presseauskünfte und Rückfragen:
Philip Brdlik
Dennert Poraver GmbH
Veit-Dennert-Straße 7
96132 Schlüsselfeld
Tel.: 0 95 52/929 77-11
Fax: 0 95 52/929 77-26
E-Mail: brdlik@poraver.de
http://www.poraver.de