Fundament und Frostgrenze Buch mit 7 Siegeln

Frage: Meine Frage dreht sich um den Bau meines Pavillons. Schön häufig habe ich gehört, dass Fundamente bis unter die Frostgrenze gegraben werden. Was passiert denn eigentlich, wenn nicht bis zu dieser Grenze von 80 Zentimetern gegraben wird?

Kommentare zu diesem Beitrag

  1. Gast
    So, 2008-10-12 18:59
    Wenn es Frost unter den Steinen oder dem Fundament im Boden gibt, dann kommt es zu einer Hebung des Bodens mit dem Stein. Weil das Durchfrieren von unten nach oben statt findet, heben sich die oberen Steine, die schon festgefroren sind, sollte der Unterboden noch weich sein. Wenn es taut, senkt sich der Boden wieder, doch die Steine nehmen nicht wieder genau die Position ein, die sie davor hatten, denn es ist ja Feinmaterial zwischen die Steine gekommen. Aufgrund dieses Vorgangs frieren der Steine mit der Zeit nach oben. Diese Wirkungsweise kann umso häufiger beobachtet werden, ja länger die senkrecht orientierte Achse des Steins ist. Natürlich kann man dies in den Gebieten am meisten beobachten, in denen ein ausgeprägtes Frostwechselklima herrscht, also in den subpolaren oder alpinen Regionen.
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