Ganz in Weiß ...

Ganz in Weiß ...

...sollte das Terrassengitter jetzt einmal leuchten. Der alte schwarze Anstrich war längst verschossen, an einigen Stellen hatte sich sogar schon Rost gebildet. Höchste Zeit für eine neue Lackierung. Zuerst wurde der Rost mit einer Drahtbrüste beseitigt.
Zuerst wurde der Rost mit einer Drahtbrüste beseitigt. Diese Arbeit ist sehr gründlich auszuführen, und was die Drahtbürste nicht schafft, muss mit dem Bandschleifer, einer Flexmaschine oder von Hand mit Schleifpapier bearbeitet werden, bis die rostbefallenen Stellen wieder völlig blank aussehen. Andernfalls frisst sich der Rost weiter vor, und die Mühe war ganz umsonst. Nach dem Entrosten wurde ein Rostschutzlack aufgetragen.

Nächster Arbeitsgang: Anschleifen des gesamten Gitters mit feinem Sandpapier, um eine gute Haftung für die folgende Beschichtung mit Vorstreichfarbe zu erzielen. Nach dem Trocknen muss auch diese Schicht wieder angeschliffen werden.

Für den Schlussanstrich wurde ein Kunstharzlack (Alkydharz) gewählt. Er lässt sich angenehm verarbeiten und bildet eine sehr widerstandsfähige Oberfläche. Dadurch ist das Gitter für lange Zeit vor Wind und Wetter gut geschützt.

Alle erforderlichen Materialien gibt es in großer Auswahl in Baumärkten und im Fachhandel. Das Deutsche Lackinstitut empfiehlt, die Gebrauchsanweisungen auf den Dosen vor Arbeitsbeginn genau zu lesen, und sich danach zu richten. Dann kann eigentlich nichts schiefgehen.