Gartenhäuschen – wann braucht man eine Baugenehmigung?

Gartenhäuschen – wann braucht man eine Baugenehmigung?

Hier schönes HolzgartenhausWer einen Garten hat, weiß, wie komfortabel ein Gartenhäuschen ist. Darin lassen sich neben Gartengeräten und Gartenmöbeln auch die verschiedenen Spielsachen der Kinder aufbewahren. Überhaupt lässt sich dort alles lagern, was sonst nur lose im Garten herumliegen würde. Je nachdem, wie groß der Garten ist und wie viel verschiedene Gartenwerkzeuge man besitzt, sollte die Größe des Gartenhäuschens angepasst werden. Interessant ist dabei die Frage, wann man eine Baugenehmigung benötigt. Da dies von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist, sollte man sich vor der Anschaffung entweder im Baumarkt oder beim zuständigen Bauamt informieren. Ist dies soweit abgeklärt und das Gartenhäuschen angeschafft, gilt es dennoch Regeln zu beachten, um nicht Streit mit den Nachbarn heraufzubeschwören.

So ist es sinnvoll, die üblichen 3 Meter Abstand zum Nachbargrundstück einzuhalten. Natürlich ist es auch möglich, das Gartenhaus direkt auf die Grenze zu setzen. Das bedeutet jedoch, dass man sich weitere Regeln halten muss. So darf die Gartenhauswand eine Höhe von 3 Metern nicht überschreiten und das gesamte Gartenhaus umbaut nicht mehr als 20 Quadratmeter. Sofern es weitere „Grenzbauten“ gibt, darf die Gesamtmenge der Nutzfläche nicht mehr als 50 Quadratmeter betragen. Es gibt eine Vielzahl weiterer Regeln, weshalb man sich am besten genauestens informiert, um nicht hinterher dumm dazustehen. Es ist schade, wenn man ein Gartenhaus aufgebaut hat, was zweifelsohne eine ordentliche Summe kostet, um es hinterher eventuell abzutragen, weil es falsch aufgebaut wurde. Im Zweifelsfall bekommt man die notwendigen Informationen auf jeden Fall beim zuständigen Bauamt und kann somit auf Nummer sicher gehen.