Immer wenn es bei der Arbeit am Haus in die Höhe geht und man mit der Leiter nicht mehr auskommt, benötigt man ein Gerüst. Dann stellt sich die Frage, was für ein Gerüst benötigt man für diese Arbeit. Es gibt viele verschiedene Ausführungen von Gerüsten. Das fängt an mit dem „Heimwerker-Gerüst“, das eigentlich nur aus zwei Leitern besteht mit einem fest verankerten Laufsteg dazwischen und hört auf beim Profi-Gerüst, das von Fremdfirmen verliehen und aufgestellt wird. Das kleine Gerüst haben viele Heimwerker und Hobbygärtner im Wergzeugkeller. Man benötigt es zum Hecke schneiden oder um die Decken zu tapezieren.
Es ist eigentlich kein Profi-Gerüst. Dann kommen die Gerüste vom Gerüstbauer. Es gibt Gerüste auf Rollen, die beispielsweise in Industriehallen zum Einsatz kommen, wenn dort an der Decke oder den Wänden etwas repariert werden muss. Diese Gerüste auf Rollen gibt es sogar mit Antrieb, dann sind es selbstfahrende Arbeitsbühnen, die in der Industrie benötigt werden. Und dann gibt es die Gerüste, die außen an den Häusern für Dachdecker-, Maurer- oder Malerarbeiten benötigt werden.
Diese Gerüste gibt es in verschiedenen Systemen entweder mit Steck- oder Schraubverbindungen. Sie alle haben eines gemeinsam: sie sollten vom Fachmann aufgestellt werden, damit die Sicherheit auf dem Gerüst auch gewährleistet ist. Es hat schon seinen Grund, dass ein Gerüstbauer seinen Beruf lernen muss. Denn jeder, der sich auf ein Gerüst begibt, begibt sich auch in Gefahr und sollte sicher sein, dass das Gerüst fachmännisch aufgebaut und gesichert worden ist. Wer ein Gerüst ausleihen möchte, sollte sich Angebote einholen, denn die Preise sind auch in Bezug auf die Standdauer sehr unterschiedlich.
Arten von Gerüste:
1. Das Rollgerüst Ideal für Arbeiten im und am Haus, z.b. beim Dämmen von Innendecken, anbringen von Elektroleitungen und/oder Lüftungsrohre usw. usw.
2. Ein Zimmergerüst ( Layher Staro Rollbock ) mit einer Arbeitsfläche von 1,95*1,95 Meter für Arbeiten im Innenbereich ( Halle, Gewerberäume usw. ) an der Decke, für Arbeitshöhe von bis zu ca. 4 Meter ausgelegt, schnell Auf- und Abgebaut.
3. Das Fassadengerüst als Fang- Schutzgerüst für Arbeiten auf dem Dach ( Dachdecker, Solaranlage anbringen usw. ). Hier dient es zum Schutz vor dem ungewollten "herabfallen", ist für Dacharbeiten aber eine Höhe von mehr als 2 Meter Pflicht !
4. Das "normale" Fassadengerüst das für verschiedene Arten - je nach Gerüsttyp 3 oder 4 - zu verwenden ist, für Mauerarbeiten, Putzarbeiten, Maler- und Lackierarbeiten und sonstige Arbeiten an Fassade und Dach. Die großen Hersteller sind Layher, Plettac ( Assco ) MJ, Rux und Hünnebeck.