Gerüst für Fassade und / oder Dacharbeiten

Mal schnell die Fassade neu Streichen oder schnell ein paar Ausbesserungsarbeiten am Dach durchführen, fast immer die das Gerüst die bessere alternative zur Leiter, der Auf- und Abbau dauert zwar etwas länger und nicht jeder hat das passen Gerüst zur Hand, dafür ist das Arbeiten auf einem Fassadengerüst um einiges einfacher, sicherer und bequemer als mit einer Leiter !
Natürlich gibt es auch im Gerüstbau einige Sachen die man beachten sollte, nicht jedes Gerüst darf verwendet werden, gerade die „guten“ alten Holzgerüste sollten möglichst nicht genutzt werden ( Bild ).

Für den aufbau eines Gerüstes gibt es folgenden Regelungen:

Für Schutzgerüste DIN 4420 Teil 1, für Arbeitsgerüste gilt DIN EN 12811-1 2004-03

z.b. für die Dämmung der Hausfasse mit einem Wärmedämmverbund braucht man Breitenklasse W06 (60-90cm)

Die Lichte Höhe ist Klasse H2
(1,90m, seitlich Einschränkung bis 1,75m,
es gibt noch Klasse H1, seitlich bis 1,60m sollte noch passen.

Lastklasse:

Es gibt die Klassen 1-6
1. 0,75 kN/m2
2. 1,50 kN/m2
3. 2,00 kN/m2
4. 3,00 kN/m2

Welches Gerüst für Ihre Arbeit passt, sollten Sie beim Gerüsteverleih erfragen können, es kann/darf kein Malergerüst für schwere Mauerarbeiten ( schwere Lasten ) genutzt werden, genauso ist ein schweres „ 1 meter „ Gerüst mit einer Traglast von 1 to ! für normale Malerarbeiten etwas zuviel des guten ... Wichtig ist auf jedenfall die Verankerung des Fassadengerüstes an der Fassade/Wand, dies wir mit Ankerstangen gemacht, Dübel in die Wand und die Ankerstangen mit Gewinde eindrehen.