Eine der wenigen Arbeiten beim Hausbau / Hallenbau der nicht durch Maschinen oder Baugeräte übernommen werden kann ist der Gerüstbau - hier wird noch Muskelkraft gebraucht...
Beim einrüsten einer Haus- bzw. hier Hallenfassade ist die Standsicherheit des Gerüstes von großer Wichtigkeit, nur wenn der Untergrund eine gute Standfestigkeit hat ist später auch Gewährleistet daß das Gerüst sicher steht.


Vor dem aufsetzen werden im Abstand von 3 Meter Dielen ( ca. 1,20 Meter lang ) verlegt, auf diesen Dielen werden die Gerüstfüße gestellt, diese sind nötig für das aufstellen der Gerüstständer.
Die ersten Ständerreihe wird per hoch- und runterdrehen der Gerüstüße Waage-/Lotrecht gesetzt.
Alle 5 Ständerfelder sollte/muß eine Diagonale eingebaut werden diese Stabilisiert das ganze, die Diagonalen werden dann passend hochgeführt ( hier ca. 40 Meter langes Gerüst = 5 Diagonale pro Reihe ).
Ab der zweiten Gerüstreihe muß das Gerüst in der Wand befestigt werden, dabei wird ein Dübel ( 16 er Dübel ) in die Wand gebohrt und das Gerüst mittels Gewindeschraube und Kupplung an der Wand befestigt, hier wurden pro Reihe 4 Dübelbefestigungen eingesetzt. Das Gerüst beim Hallenbau diente als Arbeitsgerüst für Maler, diese haben die komplette Fassade der Halle gestrichen.




So, 2008-12-21 12:32