Das Haus, das wir vor Kurzem bezogen haben, ist schon ein ganzes Jahrhundert alt. Die Außenschale hat eine Bitumen-Styrodur-Versiegelung und einen Fassadenanstrich. Verwendet wurden 24 Zentimeter Vollziegel, dann kommt eine 7 Zentimeter dicke Luftschicht und nochmals 24 Zentimeter Vollziegel. Das Ganze ist diffusionsoffen. Das Ringfundament ist gemauert und der Boden besteht aus Lehm. Wir möchten nun eine Kerndämmung ausführen. Dazu haben wir sehr viele Fragen.
Kann es passieren, dass starker Regen durch den versiegelten Putz dringt und dann auch in die Mauern? Kann es passieren, dass Kondenswasser in die Innenwand von der Außenmauer gelangt? Wenn ja wie, schließlich herrscht doch keine Luftzirkulation, oder? Und wenn die Mauern feucht werden, verdunstet die Feuchtigkeit dort oder zieht sie ins Fundament und versickert schließlich dort? Falls die Grundmauern wirklich feucht werden sollten, schadet ihnen das sehr? Ist es möglich, dass die Dämmung nicht mehr funktioniert, wenn die Kerndämmung durch feuchtet? Kann es passieren, dass der Stoff SLS20, der ja hydrophob ist, Feuchtigkeit speichert und womöglich sogar eine Wärmebrücke bildet?




Mo, 2009-03-30 13:15