Grundsteinlegung für größte Wärmepumpen-Fabrikation Mitteleuropas

Grundsteinlegung für größte Wärmepumpen-Fabrikation Mitteleuropas

Die STIEBEL-ELTRON-Gruppe hat an ihrem Hauptsitz in Holzminden den Grundstein für eine neue Fabrikationshalle gelegt. In Anwesenheit von Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander startete das über zehn Millionen Euro teure Projekt eines der größten Bauvorhaben in der 82-jährigen Geschichte des Unternehmens. Bereits ab 2007 sollen jährlich mehr als 25.000 Wärmepumpen in der nach Dr. Theodor Stiebel dem Gründer von STIEBEL ELTRON benannten Halle produziert werden. „Mit diesem Großprojekt setzen wir klar auf den Produktionsstandort Deutschland“, sagte Rudolf Sonnemann, der für die Produktion verantwortliche Geschäftsführer von STIEBEL ELTRON.Der Neubau der Halle 1 stellt einen Meilenstein in der Unternehmens-geschichte dar. Mit fast 6.000 Quadratmetern Produktionsfläche entsteht die modernste und größte Fabrikation für Wärmepumpen in Mitteleuropa. „Die Nachfrage nach Wärmepumpen steigt europaweit überproportional an. Hausbesitzer suchen durch die stark steigenden Energiepreise nach Alternativen zu Öl und Gas. Die Zukunft gehört also Heizsystemen, die erneuerbare Energien nutzen“, sagte Vertriebs-Geschäftsführer Karlheinz Reitze. „STIEBEL ELTRON wird seine Position als Marktführer auch dank der neuen Produktionskapazitäten ausbauen.“ Bereits im Frühjahr 2007 soll in der neuen Halle die erste Wärmepumpe vom Band laufen. Auf fünf Fertigungslinien werden dann die unterschiedlichen Ausführungen produziert.

Es ist das zweite Mal in der Geschichte des Unternehmens, dass die Halle 1 errichtet wird. Das erste Mal wurde mit dem Bau dieser Halle kurz vor Kriegsende im Jahr 1944 begonnen damals ein Symbol für den Neuanfang und ein mutiger und wegweisender Schritt des Unternehmensgründers, Dr. Theodor Stiebel. Bis in die 70er Jahre wurden hier vornehmlich Warmwassergeräte produziert.

Zeichnung der entstehenden Produktionshalle