Grundstück

Grundstück für den bau eines FertighausesWer etwas eigenes kaufen möchte zwecks Wohnraum, hat zum Einen die Möglichkeit eine Wohnung zu finanzieren oder aber ein Haus zu kaufen, bzw. zu bauen.
Wenn man sich entschieden hat ein Haus zu bauen, muss man sich zuerst auf die Suche nach einem Grundstück begeben, die Suche kann mitunter recht viel Zeit in Anspruch nehmen. Das liegt beispielsweise daran, dass man einfach in einer Gegen bauen möchte in der es derzeit keine freien Baugrundstücke gibt, oder die finanziellen Vorstellungen von Anbieter und Interessent korrelieren miteinander. Man sagt zwar dass die Suche nach einem Grundstück ähnlich lange dauert wie die Suche nach einem gebrauchtem Haus, aber dennoch ist es etwas einfacher ein passendes Grundstück zu finden, hier kann und wird man ja schließlich sein Traumhaus errichten und ob das Grundstück nun 190 oder 200 m² aufweist ist letzten Endes egal.

Bei der Auswahl von Baugrundstücken ist genau darauf zu achten, dass man definitiv ein bereits erschlossenes Grundstück zum Kauf angeboten bekommt, Zusagen wie „Die Umwandlung zu einem Baugrundstück ist beantragt und wird auch genehmigt werden“ sind nicht ernst zu nehmen, sollte es allerdings DAS Traumgebiet sein, so kann man zumindest in der Gemeinde nachfragen (im Bauamt) ob es tatsächlich so ist, dass dieses Grundstück bald ein Baugrundstück wird. Sagt die Behörde nein, so ist in jedem Fall von einem Kauf abzuraten. Man sollte dann maximal darüber nachdenken ob man dieses jene Grundstück als Gartenfläche kaufen will wenn es einem tatsächlich so sehr zusagt – nützt nur nichts wenn man darauf kein Haus bauen kann.
Bei größeren Bauträgern ist es in aller Regel so, dass sie eine recht großes Areal Land erschließen. Innerhalb dieses Areals werden  dann wiederum mehrere kleinere Grundstücke ausgemessen und zum Kauf angeboten. Die Größen variieren hier stark, die kleinsten Grundstücke fangen meist bei ca. 150 m² an und die größten liegen bei rund 500 m². Größere Grundstücke erhält man eigentlich nur noch wenn man nicht in einem Neubaugebiet bauen will, sondern zufällig ein großes Bauland auf dem Land erhalten hat. Innerhalb von Städten ist es nämlich meist so, dass es durchaus noch Baugrundstücke gibt die eine Fläche von 600 – 700 m² aufweisen, aber durch einen Bebauungsplan der Stadt ist dieses Grundstück so aufgeteilt dass es mit einer Doppelhaushälfte bebaut werden müsste. Heißt also im Endeffekt dass man eine Grundfläche von ca. 300 m² zur Verfügung gestellt bekommt.
Leider liegen in Deutschland zu viele Vorschriften im Wege um schnell ein geeignetes Grundstück zu finden, aber die Suche lohnt sich dennoch.