Heidelberger Beton: Braunschweigs neues Gesicht: Die „Schloss-Arkaden“

Heidelberger Beton: Braunschweigs neues Gesicht: Die „Schloss-Arkaden“
Mit den „Schloss-Arkaden“ haben sich Braunschweigs Städtebauer viel vorgenommen. Das neue Gesicht der Stadt gilt als eines der anspruchsvollsten und ehrgeizigsten Projekte deutscher Städteplanung. Die Fassade der ehemaligen Kaiserresidenz, im zweiten Weltkrieg zerstört und 1960 abgerissen, soll - weitgehend originalgetreu zu neuem Leben erwachen und um ein Einkaufszentrum erweitert werden. Projektentwickler und Generalplaner ist die ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG aus Hamburg. Im November 2005 wurde der Grundstein für den 200-Millionen-Euro-Bau gelegt. Allein aus der Baugrube schaufelten die Bagger 150.000 Kubikmeter Erde. Bis zur Eröffnung 2007 werden dort rund 12.000 Tonnen Stahl und 75.000 Kubikmeter Beton und Mörtel verarbeitet - geliefert von der Heidelberger Beton Niedersachsen-Süd GmbH & Co. KG zusammen mit der Herkules Transportbeton GmbH & Co. KG aus Braunschweig.

Beim Wiederaufbau der Schlossfassade orientieren sich die Architekten Jost Hering und Gisela Simon aus Hamburg zusammen mit den Berliner Architekten Grazioli und Muthesius an historischen Plänen und Fotografien. Über 550 Originalteile, die beim Abriss gerettet wurden, kommen jetzt erneut zum Einsatz. Vor allem die Westfassade des Welfenschlosses wird mit diesen Originalsteinen neu aufgebaut.

Die Baustelle in Braunschweigs enger Innenstadt ist für das Bauunternehmen Hochtief Construction AG und seine Lieferfirmen eine echte logistische Herausforderung: Für die Betonarbeiten waren bis zu 23 Fahrmischer mit einer Stundenleistung von fast 160 Kubikmetern im Einsatz. Verwendet wurden Betonsorten verschiedener Güteklassen für Sauberkeitsschichten, Fundamente, Tiefgarage sowie für die Wände und Geschossdecken. Eine besondere Herausforderung war der Einbau der 18 Bodenplattenabschnitte, für die man je bis zu 2.000 Kubikmeter Beton benötigte. Zudem kam es bei der im Grundwasser stehenden und 80 Zentimeter starken Bodenplatte darauf an, eine möglichst rissfreie und damit wasserdichte Betonoberfläche zu schaffen. Dafür kam ein Zement mit geringer Wärmeentwicklung (CEM III/A 32,5 N) zum Einsatz. Geliefert wurde er von der Teutonia Zementwerk AG in Hannover, einem Unternehmen von HeidelbergCement.

Hinter der beeindruckenden Fassade werden die Bürger künftig auf rund 30.000 Quadratmetern einkaufen gehen, Freizeitangebote nutzen und kulturelle Veranstaltungen besuchen können. Stadtbücherei und Stadtbibliothek werden im Schloss ebenso ihr neues Zuhause finden wie Stadtarchiv, Kulturinstitut, Standesamt und das neue Schlossmuseum. Integriert werden zudem etwa 150 Fachgeschäfte, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe. Lichtdurchflutete Ladenstraßen sollen die drei Ebenen der Shopping-Galerie erschließen, Ruhezonen und Brunnenanlagen werden zum Verweilen einladen. Drei Tiefgaragengeschosse bieten zudem Platz für 1.200 Autos.

Bildunterschrift: Mit den „Schloss-Arkaden“ entsteht im Herzen Braunschweigs ein historisch-modernes Zentrum für Kultur, Freizeit und Einzelhandel. Foto: Steffen Fuchs, HeidelbergCement
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