Heizkosten drastisch senken mit Wärmepumpen
Energie aus der Umwelt kostet keinen Cent und ist unbegrenzt vorhanden. Denn in der Luft, im Grundwasser und im Erdreich ist selbst in der kalten Jahreszeit genügend Sonnenenergie gespeichert, um Räume zu beheizen und Wasser zu erwärmen. Der Fachverband für Energie-Marketing und -Anwendung (HEA) e.V. beim VDEW weist in diesem Zusammenhang auf die kosteneffiziente Möglichkeit des Einsatzes von Wärmepumpen hin."Den Hausbesitzern ist noch viel zu wenig bekannt, dass die Energiekosten mit dieser modernen Gerätetechnik drastisch reduziert werden können, da 70 bis 80 Prozent der Heizenergie kostenlos bereitgestellt wird", sagt Dr. Jan Witt von der HEA. Wie bei jeder regenerativen Energienutzung werde Strom zur Erschließung benötigt. "Er stammt aus dem Niederspannungsnetz der öffentlichen Versorgung und enthält noch einmal 10 Prozent erneuerbare Anteile aus Wasserkraft, Windkraft, Bioenergie. Das verschafft Wärmepumpen in der Ökobilanz Bestnoten."
Nicht zuletzt deshalb wird der Einbau von Wärmepumpen im Rahmen der Neubau-, Modernisierungs- und Sanierungsförderung von der Bundesregierung über die KfW Förderbank unterstützt. Zusätzlich bieten die Energieversorger günstige Strompreise für Wärmepumpen an, weit über 100 Versorgungsunternehmen gewähren für die Anschaffung von Wärmepumpen Zuschüsse.
Bei der Umrüstung alter Kesselanlagen auf Wärmepumpen sollte in jedem Fall ein Fachmann hinzugezogen werden, der die Auslegung des Systems bestmöglich auf den Wärmebedarf des Hauses abstimmt. Es lohnt sich, auf die Vermittlung entsprechender Fachbetriebe durch die Hersteller zurückzugreifen. Weitere Informationen sind auch im Internet unter www.hea.de und www.kfw.de abrufbar.


