Holz-Fertigbau auf dem Weg zum Passivhaus

Holz-Fertigbau auf dem Weg zum Passivhaus

Bad Griesbach. Die Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses in Richtung Passivhaus steht im Mittelpunkt der Techniker-Tagung des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau, die am 6. und 7. April im bayerischen Bad Griesbach stattfindet. "Die Holz-Fertigbaubranche ist Vorreiter im Baubereich, wenn es um Energiesparen geht. Das Bauen von Niedrigenergiehäusern ist bei allen unseren Mitgliedsunternehmen längst Standard. So wie wir seit Jahren die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung unterschreiten, ist es unser Ziel auch das Niveau der weit schärferen Energieeinsparverordnung, die 2001 in Kraft tritt, zu unterbieten", so Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau.Jetzt gehe es darum, die Technik so weiter zu entwickeln, dass schon in naher Zukunft das 3-Liter-Haus und dann das Passivhaus noch breiter etabliert wird. Laut Klaas wird die Branche weiter Pionier der Bauwirtschaft bezüglich Umweltschutz und Reduzierung des CO2-Ausstosses sein. Seit nunmehr 11 Jahren existiere erfolgreich die Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau, die viele Verbesserungen für die Baufamilie in den Bereichen Bauqualität, Kundenservice und Planungssicherheit mit sich gebracht habe. Klaas: "Hier wollen wir anknüpfen und darüber hinaus weitere Maßstäbe setzen."

Weitere Themen der Techniker-Tagung sind die "Ökologische Bilanzierung im Holzhausbau", "Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme im Fertigbau" und "Architektur im Holzbau". Zudem werden die technischen Leiter der Fertighausbranche die Holzwerke Wimmer in Pfarrkirchen besichtigen.