Infos und Verwendungsmöglichkeiten von Basalt

Basalt ist vulkanischen Ursprungs.

Basalt entsteht in der Magmaglut und hat eine hohe Materialdichte. Er ist besonders widerstandsfähig und wetterfest und wurde und wird in Steinbrüchen abgebaut. Der Abbau erfolgt meist maschinell oder durch Sprengungen, während die weitere Bearbeitung, je nach Verwendungszweck, von Hand erfolgt (beispielsweise Pflasterungen oder Mosaike). Bereits in den Jahrhunderten vor unserer Zeitrechnung kam Basalt zur Anwendung. So wurde z. B. die älteste Straße der Welt, die zum Transport von riesigen Basaltblöcken für den Bau der Pyramide in Gizeh benötigt wurden, aus Basaltpflastersteinen erstellt. Weitere historische Baudenkmäler sind die Cheops-Pyramide sowie der innere Steinkreis des Stonehenge-Denkmals, die Via Appia in Rom usw.

Die Farbvarianten reichen von glänzendem Schwarz bis hin zu dunklem Grau. Die drei Hauptarten seines Vorkommens sind Basaltsteine, Basaltsplitt und Basaltpflaster. Da Basalt eine sehr hohe Druckfestigkeit und Abriebfestigkeit besitzt, wird er bevorzugt in Form von Basaltsplitt für den Unterbau von Bahn- und Straßenbahnschienen verarbeitet. Aber auch als Beimischung in Straßenbeläge, wie z. B. Teerungen, Bordsteinen und Betonplatten findet er Verwendung. Auch Deiche werden häufig mit Basaltbrocken gebaut. Weitere Verwendungsmöglichkeiten findet Basalt in der Herstellung von Mineralwolle zur Schall- und Wärmedämmung, im Brunnenbau, wo er zur Verzierung dient, Gesteinsmehl, das zur Bodenverbesserung ausgestreut wird, für Wellness-Tempel, in denen er als "heißer Stein" sehr beliebt ist, und vieles andere mehr. Sehr gerne wurde er in den 60er Jahren zur Erstellung von dekorativen Mosaiken Straßen- und Wegebau benutzt. Aber auch in der heutigen Zeit wird diese Verarbeitungsweise im Landschafts- und Gartenbau verwendet. Aber auch für Steinmetze bietet Basalt ein großes Betätigungsfeld. So werden z. B. Grabsteine und Skulpturen gerne aus Basalt gefertigt. In früheren Jahren gab es parallel dazu auch den Kreuzmacher, der seine Kreuze auch bevorzugt aus Basalt fertigte. In früheren Jahren stellte man aus Basalt auch Mühlsteine und sogar auch Ambosse für das Schmiedehandwerk her. Was man diesem widerstandsfähigen und harten Material nun gar nicht zutraut, ist, dass man aus Basalt auch Gewebe herstellen kann, dessen Schmelzpunkt bei 1500 °Celsius liegt. Außerdem hat das Basaltsteingewebe eine sehr hohe Zugfestigkeit. Weiterhin ist es wasserresistent, trotzt den meisten Alkalien und organischen und anorganischen Säuren sowie anderen Chemikalien und aggressiven Substanzen. Es hat eine niedrige Wärmeleitfähigkeit dafür aber eine hohe Schalldämmung und einen hohen elektrischen Widerstand. Außerdem widersteht es Schimmel und Mikroorganismen. Die Basaltfasern bestehen aus einer Bündelung von Gewebezellen. Diese Gewebezellen entstehen durch das Schmelzen von Basalt. Stoffe oder Seile, die aus diesem Material hergestellt werden, finden vielfach in der Industrie ihre Anwendung.
 

  • Das könnte Sie auch interessieren: