Innovation von SIMONSWERK

Innovation von SIMONSWERK
Optionale Stromzuführung in TECTUS versteckt

20. Juni 2006. Architekten und Verarbeitern eröffnen sich ganz neue Perspektiven in der Gestaltung von flächen- bündiger Raumstrukturen. Mit dem komplett verdeckt liegenden Türbandsystem TECTUS bietet sich nun optional die Möglichkeit ein verstecktes Kabelset zu integrieren.
Mit der unsichtbaren Stromzuführung für Türen hat der Türbandhersteller SIMONSWERK eine einzigartige Inno- vation geschaffen, die nahezu unbegrenzte Möglichkeiten in der Raumgestaltung zulässt und gleichzeitig die An- forderungen an elektronische Schließ- und Sicherheits- systeme erfüllt. Damit setzt das Traditionsunternehmen aus Rheda-Wiedenbrück einen weiteren technischen Meilenstein und wird einmal mehr seiner Vorreiterrolle im Zusammenspiel von Funktion und Design gerecht.„Schon bei der Entwicklung des verdeckt liegenden Bandsystems TECTUS entstand die Idee das Band so zu konstruieren, dass eine unsichtbare Kabeldurchführung möglich ist“, erklärt Klaus Peter Bruns als zuständiger Projektleiter. Der Trend der Innenarchitektur geht immer mehr zu einer nach innen flächenbündigen Optik. Verdeckt liegende Bänder folgen dieser Designrichtung und die versteckte Stromzuführung bietet ganz neue Gestaltungs- möglichkeiten von Objekttüren sowie Haus- und Wohn- raumtüren. Im Objektbau ermöglichen Beleuchtungen jeder Art eine breite Anzahl an gestalterischen Aspekten. Zudem lassen sich automatische Schließ- und Öffnungs- funktionen und elektronische Sicherheitsvorkehrungen, leicht und unauffällig integrieren.

Vor einiger Zeit trat ein Türenhersteller auf der Suche nach einer Stromzuführung für eine Holzglastür an den Band- hersteller heran. Bis dahin hatte SIMONSWERK bereits einige Versuche mit der neuen Technologie gemacht und erste Erfolge verzeichnet. Eines der Hauptanforderungen bestand vornehmlich darin, das Kabel so zu lagern, dass es so wenig Widerstand wie möglich erfährt. Nach entsprechenden Forschungs- und Entwicklungsschritten gelang es dem Unternehmen, das ideale Zusammenspiel zwischen einzelnen Ausstattungskomponenten zu ermitteln. Damit waren die ersten Weichen für die unsichtbare Stromzufuhr gestellt. „Bereits kurze Zeit nach dieser ersten Anfrage, waren wir bereits in der Lage, die nötigen Anforderungen des Kunden zu erfüllen. Dieser war so begeistert, dass er sofort die ersten Bestellungen in die Wege leitete“, erinnert sich Klaus-Peter Bruns.

TECTUS mit unsichtbarer Stromzufuhr

Die Basis für die Stromzuführung stellte seinerzeit das erste TECTUS Band. Mit der Weiterentwicklung der TECTUS Serie verfeinerte SIMONSWERK die technischen Details, mit dem Ziel für verdeckt liegende Bänder generell eine Stromdurchführung zu ermöglichen. So wurde bereits bei den nachfolgenden dreidimensional verstellbaren Bändern TECTUS TE 510 3D und TECTUS TE 630 3D, standardmäßig eine Vorkehrung für eine spätere Kabeldurchführung mit vorgesehen und bei den Fräsbildern berücksichtigt. Für Architekten und Verarbeiter bedeutet dies eine optionale Integration der Stromdurchführung. Das Kabelset kann je nach Bedarf zusätzlich erworben und auch nachträglich eingebaut werden. Durch dieses „aufrüsten“ werden die hohen Belastungswerte der TECTUS Bänder von 100 kg und 200 kg nicht beeinflusst.

Problemlose Montage und Wartung

Die Vorteile des Kabelsets von SIMONSWERK liegen, gegenüber der herkömmlichen Stromzufuhr mit stark sichtbaren Kabelübergängen, auf der Hand und setzen technische Maßstäbe:
Bei einem Öffnungswinkel von 180 Grad, kommt es beim Aushängen des Türblattes im Bereich des Kabelübergangs nicht zu Kabelbrüchen, Fehlfunktionen oder gar dem Ausfall wichtiger Komponenten. „Wir haben viele ver- schiedene Kabel getestet bis sich das heute eingesetzte Spezialkabel als die optimale Lösung herausstellte“, weiß Klaus-Peter Bruns. Zudem bietet das Kabelset einen praktischen Steckermechanismus. Mit diesem wird gewährleistet, dass die Tür problemlos aus- und wieder eingehängt werden kann, ohne die Kabel zu durch- schneiden. Denn bei der herkömmlichen Stromzufuhr müssen nach dem Aushängen in komplizierten und teuren Verfahren, die Kontakte für die Übertragung oft mühsam wieder hergestellt werden. Dank der trennbaren Steck- verbindung des Kabelsets hat SIMONSWERK eine kompetente Lösung auf Lager. Auch optisch hat das neue System eine Menge Vorteile, da das Kabel im Bandsystem integriert ist und das Gesamtbild des Türelements nicht stört. Zusätzliche Fräsungen im Türblatt und der Zarge entfallen und garantieren somit eine ungeschwächte Profilgeometrie, so dass eine optimale Symbiose zwischen Türband, Stromzufuhr und flächenbündiger Struktur erfolgen kann.

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Mit dem verdeckten Türbandsystem TECTUS bietet sich nun optional die Möglichkeit, ein verstecktes Kabelset zu integrieren. Damit setzt SIMONSWERK einen technischen Meilenstein und wird einmal mehr seiner Vorreiterrolle im Zusammenspiel von Design und Funktion gerecht.