Inspiriert von Frida Kahlo:

Mexikanisches Farbenspiel
Vor fast 100 Jahren erblickte eine der bekanntesten Malerinnen in Mexiko das Licht der Welt: Frida Kahlo. Die Tochter eines deutschen Auswanderers und einer Mexikanerin war trotz ihrer schweren gesundheitlichen Probleme eine lebenslustige, fröhliche und leidenschaftliche Frau voller Schaffenskraft. So gelang es ihr, trotz der Folgen eines Unfalls, unter denen sie ihr Leben lang litt, zu einer der berühmtesten und schillerndsten Persönlichkeiten Mexikos zu werden. Während der langen Monate im Krankenbett entdeckte sie die Liebe zur Malerei, die sie nicht mehr losließ.Bunt und positiv

Frida Kahlo war tief verwurzelt in der Mythologie Mexikos, was sich in der oft surrealen Anmutung ihrer Bilder widerspiegelt. Sie liebte die kraftvollen Farben ihrer Heimat, besonders die bunten Kleider der südmexikanischen Tehuana-Frauen, und trug gerne indianischen Schmuck. Frida Kahlo war eine großartige Gastgeberin, ihr Blaues Haus, die Casa Azul, wurde zu einem Treffpunkt für Menschen, die vor den politischen Wirren und dem Krieg in Europa flohen.

Kunst und Politik

Ihre künstlerischen Aktivitäten bestimmten ihren Lebensweg maßgeblich. Ihre Bilder wurden auch über die Grenzen Mexikos hinaus bekannt. Sie waren 1938 in einer Galerie in New York zu sehen, später wurden sie in Paris gezeigt und im Jahr 1946 erhielt Frida Kahlo sogar den mexikanischen Nationalpreis für Malerei. Sie war auch eine politisch sehr aktive Frau, die sich für die Kommunistische Partei Mexikos engagierte und für die mexikanische Friedensbewegung bis zu ihrem Tod im Jahr 1954 aktiv war.

Starke Farben

Die Farben Mexikos sind voller Kraft, bunt und positiv, so wie auch Frida Kahlo ihr Leben trotz ihrer gesundheitlichen Handicaps lebte und liebte. Kräftiges Blau, Rot, Grün und vor allem Gelb Farben, die eine besondere Ausstrahlung haben, kontrastreich und voller Lebensfreude. Leuchtendes Gelb und warmes Orange spiegeln die Sonne und Wärme Mexikos wider. Diese Leuchtkraft lässt sich auch in die Wohnung holen, durch Blumen mit intensiven, klaren Blütenfarben wie Tulpen, Hyazinthen, Narzissen und anderen Frühlingsblumen, die jetzt als Topfpflanzen in großer Auswahl erhältlich sind. Noch intensiver wird die Wirkung ihrer auffallenden Blüten, wenn auch die Gefäße in kräftigen Farben gehalten sind und mit starken Kontrasten gespielt wird.

Wechselwirkungen

Es müssen nicht unbedingt Blumentöpfe sein, in die die Zwiebelblumen gestellt werden, um die Plastikgefäße zu verdecken, in denen sie oft angeboten werden. Mit Fantasie ans Werk zu gehen lohnt sich, denn vor allem farblich auffallende Haushaltsgegenstände sind als Übertopf oder Pflanzschale sehr originell. Wichtig ist nur, dass die Gefäße die Erde zusammenhalten, wenn die Zwiebelblumen zu einem Minigarten zusammengepflanzt werden sollen. Haben die Gefäße Wasserabzugslöcher im Boden, kann überschüssiges Gießwasser gut abfließen. Sonst muss vorsichtig gegossen werden, damit sich kein Wasser im Gefäß staut, denn dann würden die Zwiebeln Schaden nehmen. Die Erde lässt sich mit kleinen Steinen oder Moos kaschieren. Um den farbenfroh-folkloristischen Eindruck zu verstärken, kann man die Pflanzenarrangements mit handbemaltem Steingut oder glasierten Gefäßen in kräftigen Farben ergänzen.

IZB

Weitere Informationen: www.blumenzwiebeln.de

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