Umweltbewusstes Handeln heißt auch umweltbewusster Umgang mit Wasser. Nicht nur wegen der steigenden Preise, auch wegen endlichen Ressourcen, sollte man hier nicht zu großzügig umgehen.
Für das Wässern von Beeten und Blumen, für die Toilettenspülung, Waschmaschinen und Hausreinigung ist Regenwasser eine ideale Lösung, die noch dazu keine laufenden Kosten verursacht.
Ein Plus ist, das Regenwasser automatisch weiches Wasser ist. Je nach Gebiet in Deutschland fällt der Härtegrad des Wassers unterschiedlich aus. Doch bei Regenwasser muß kein Wasserenthärter verwendet werden. Keine Verkalkung von Geräten und im WC wird kein Urinstein gebildet.
Jedoch ein Minus ist die Verbindung der Regenwassers mit dem CO² der Luft. Dadurch wird es mehr oder weniger sauer. Je höher hier die Luftverschmutzung desto höher auch der Verschmutzungsgrad des Wassers von oben.
Als Trinkwasser ist Regenwasser daher nicht geeignet. Auch die beste Filterung lässt zu viel Schmutz und Keime durch. Die Verwendbarkeit von Regenwasser in den oben genannten Bereichen im Haus wurde von verschiedenen Instituten anhand der Überprüfung der chemischen und mikrobiologischen Schadstoffe bestätigt.
Bei einer gut durchdachten und konzipierten Regenwasseranlage mit korrekter Betreibung werden schädliche Grenzen nicht überschritten.
Sogar in der Waschmaschine werden die vorhandenen Keime stark vermindert.
Auffangen kann man das Regenwasser in geeigneten Behältern oder Tonnen, die auf dem Dach installiert werden oder frei auf dem Grundstück herumstehen. Wichtig ist hier ein Schutz vor Bodenfrost. Auch in verschiedenen Designs als Hingucker ist dies erhältlich. Die Filteranlage sollte vom Fachmann eingebaut und gewartet werden. Es wird ausserdem in zweites Leitungsnetz im Haus benötigt.


