Isover Dämmung

Es begann alles mit Korkstein

Der Name Isover steht für innovative Forschung, Entwicklung und Herstellung von verschiedenen Dämmstoffen. Besonders in der heutigen Zeit, da den heutigen Häuslebauern immer neuere Vorschriften hinsichtlich der Energieeinsparung gemacht werden, steht das Unternehmen Isover für Dämmung neuester Art. Dabei fing alles so klein an, als im Jahre 1878 das Unternehmen mit vier Arbeitern und einer Dampfmaschine in der Nähe von Ludwigshafen gegründet wurde. Das Ziel des Unternehmens war es, so viele und unterschiedliche Dämmstoffe zu entwickeln, wie nur möglich. Mit der Dämmung von Kühlgeräten fing es an, doch der Chemiker suchte erstmals auch nach Dämmstoffen für das Dach und das Haus, um vor allem die Wärme der Öfen möglichst lange in den Häusern zu behalten.

Im Jahre 1880 gelang der Durchbruch mit Korkstein, der als erster Dämmstoff für die Dämmung von Wänden eingesetzt wurde. Rund 30 Jahre später bescherte das Unternehmen der breiten Öffentlichkeit die Verbindung zwischen Kork und Expansit, und somit war die erste komplette Isover Dämmung entstanden, denn nun konnten Hausbauer ihre neu entstandenen Dächer mit diesem Dämmmaterial dämmen und verbrauchten somit schon weitaus weniger Energie, als es bisher der Fall war. 1938, als die Welt in Deutschland noch einigermaßen in Ordnung war, wurde der Dämmstoff Steinwolle geboren, welcher alles bisher da gewesene in den Schatten stellte, da die Steinwolle gleichzeitig ein absolut nicht brennbarer Dämmstoff war.

Es war im Jahre 1971, als ein französisches Unternehmen mit ins Dämmgeschäft einstieg und mit Isover kooperierte, denn nun konnte die Glaswolle auf den Markt gebracht werden. 1984 gelang ein wichtiger Beitrag zum Thema Klimaschutz, denn der Klemmfilz war ein weiterer und entscheidender Schritt in Richtung perfekt gedämmtes Dach. Dass mittlerweile einige Hausbauer die Steinwolle als seitliche Dämmung verwendeten, war zwar nicht im Sinne der Erfinder, doch aufgrund der sehr guten Ergebnisse im Bereich der Ersparnis an Heizmaterial stellten die Entwickler Überlegungen an, die Möglichkeiten der Dämmung auch auf die Seitenwände zu übertragen.

Ende der 1980er Jahre gelang es den Entwicklern, eine neue Isover Dämmung auf den Markt zu bringen, welche ein verbesserter Klemmfilz in Verbindung mit einer neuartigen Dampfsperrfolie war. Diese Dampfsperrfolie ließ zwar feuchte Innenluft nach außen entweichen, aber umgekehrt keine Feuchtigkeit von außen nach innen eindringen, sodass der genutzte Wohnraum zwar gut gelüftet, aber immer trocken war. Im Jahre 2004 wurde der bislang letzte Dämmstoff auf den Markt gebracht, welcher im Grunde drei Einzelelemente in einem kombinierten Element verband. Die Verbindung von Steinwolle, Klemmfilz und Dampfsperrfolie kam als kompakter Dämmstoff auf den Markt und erfüllte alle Bedingungen, die für ein Niedrigenergiehaus gefordert wurden.

http://www.isover.de