Ist Porenbeton ein guter Stein zum Bau eines Massivhauses ?

Porenbeton (auch Gasbeton genannt) hat bei seiner Verarbeitung den Vorteil, dass der größte Anteil aus luftgefüllten Poren besteht und daher sehr leicht ist.

Porenbeton ist daher sehr wärmedämmend und könnte eigentlich ohne zusätzliches Dämmmaterial den heutigen Vorschriften der Verordnung Energie zu sparen gerecht werden. Genauer gesagt, lässt er im Winter die Wärme nicht raus und im Sommer die Wärme nicht rein. Ein Nachteil ist allerdings, dass die spärliche Dichte sich wenig schalldämmend auswirkt. Zwar ist Porenbeton leicht, hält aber trotzdem höheren Belastungen stand. Durch Porenbeton kann man aufgrund der variablen Größen das Vorankommen beim Bauen deutlich beschleunigen. Porenbeton kann durch seine Eigenschaft als Wärmedämmer im Innen- und Außenbereich eines Bauwerks eingesetzt werden. Allerdings ist ein Nachteil bei Porenbeton, dass er Feuchtigkeit zieht. Dies ist auch der Grund, dass ein Mauerwerk aus Porenbeton eine Schicht Putz benötigt, wobei darauf zu achten ist, dass der verwendete Putz eine weichere Konsistenz hat als das Mauerwerk, auf das er aufgebracht wird. Hier eignet sich ideal Gipsputz. So erreicht man, dass der Putz Spannungen aufnehmen kann, die im Mauerwerk entstehen. Porenbeton besteht aus einer Mischung aus Zement, feinem Quarzsand und Kalk. Diese drei Bestandteile werden mit Wasser gemischt, und anschließend wird der so entstandene Mörtel in Formen gegossen.

Indem man nun Aluminiumpulver zur Mörtelmischung zugibt, erfolgt eine alkalische Reaktion und Wasserstoffgas entsteht. Das wiederum hat zur Folge, dass die Mörtelmasse aufschäumt und das Volumen sich enorm vergrößert. Die beim Aufschäumen entstandenen Bläschen sind auch nach Erhärten des Gemisches noch vorhanden. Porenbeton hat weiterhin den Vorteil, dass er für Aussparungen zurechtgesägt werden kann. Porenbeton wird daher auch gerne zur Sanierung von Fachwerkhäusern verwendet, weil man ihn für die einzelnen Fachwerkfüllungen passgenau zuschneiden kann. Jedoch sollte man bei der Verarbeitung von Porenbeton nicht außer Acht lassen, dass er bei der Verarbeitung auch ernste Gefahren in sich bringt. So kann es beispielsweise zu Hautreizungen kommen; auch ernst zu nehmende Augenschäden sind nicht auszuschließen. Setzt man sich längere Zeit den Dämpfen des Porenbetons aus, kann es auch durchaus zu Schäden der Atemwege kommen. Beim Transport und Lagerung von Porenbeton muss man darauf achtgeben, dass das Material nicht nass wird. Dadurch würden sich die physikalischen Eigenschaften verändern und es könnte im Winter zu Frostschäden am Bau führen. Auch eine Kontamination und Schäden an den Steinen sollten verhindert werden, um diese bei der Verarbeitung nicht ausbessern zu müssen. Die beste Maßnahme, um diesen schädigenden Einflüssen entgegen zu wirken ist, die Steine mit einer Plane abzudecken. Bei der weiteren Verarbeitung des Porenbetons in der kalten Jahreszeit, also beim Mauern, dürfen die Temperaturen nicht unter 0 Grad liegen, da der Frost ein Abbinden des Dünnbettmörtels, der zusammen mit Porenbeton verarbeitet wird, verhindert
 

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