Kein Brief, kein Zwangsgeld und keine Klage

Kein Brief, kein Zwangsgeld und keine Klage
SZ-Infos irreführend / Seminar in Potsdam diente EU zur fachlichen Beurteilung der FFH-Meldungen der Mitgliedsstaaten

(München) In der heutigen Zeitungsberichterstattung über die Konferenz zur Auswertung der in Europa gemeldeten FFH-Gebiete ist voreilig und irreführend berichtet worden. Die EU hat sich auf einem Seminar in Potsdam mit den FFH-Gebietsmeldung der Mitgliedsstaaten aus der kontinentalen Region (Deutschland, Belgien, Dänemark, Italien, Luxemburg, Österreich und Schweden) lediglich fachlich befasst. Ob und welche Konsequenzen aus dem Seminar zu ziehen sind, bedarf noch eingehender Prüfungen und Stellungnahmen.
Für die bayerische Meldung von FFH- und Vogelschutzgebieten in einem Flächenumfang von rund 8 Prozent der Landesfläche ist weder ein Vertragsverletzungsverfahren, noch ein Zwangsgeld oder gar eine Klage anhängig. Arten und Biotopschutz wird darüber hinaus in Bayern flächendeckend betrieben und ist nicht auf bestimmte Flächen beschränkt.

Weitere Informationen: http://www.natur.bayern.de