Kein Kreuz mit den Kreuzbauten

Kein Kreuz mit den Kreuzbauten

Einst als wegweisende Architektur gefeiert und für ein ganzes Stadtviertel vor-gesehen, fristen die „Kreuzbauten“ des Bildungsministeriums in Bonn heute eher ein trauriges Dasein. Eine Sanierung bringt neuen Aufschwung. Und die Baulo-gistik ist von Anfang an dabei. achdem die Mauer, die einst Deutschland in zwei ideologische Lager teilte, auch politisch mindestens geduldet wurde, begann in der Bonner Architektur ein Umden-ken. Das „neue Deutschland“ sollte auch in der Architektur Eingang finden. Kreuz-förmig gebaute Hochhäuser, so war es geplant, würden sich bis in die Rheinaue erstrecken. Tatsächlich geblieben ist das Ministerium für Bildung und Forschung, das in diesen Tagen saniert wird.

„Bei einem solchen Vorhaben muss die Baulogistik den Bauprozess von Anfang bis über das Ende hinaus begleiten“, ist Frank Schuppel vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) überzeugt. Deshalb beauftragte der Bauherr schon vor Beginn der ersten Bauarbeiten einen Baulogistiker.

Damit konnte das ganzheitliche Konzept der Baulogistik voll und ganz zum Tragen kommen. „Wenn du die Chance hast, ein Projekt von Anfang an zu betreuen, sind die Leistungsmöglichkeiten ja ganz andere“, freut sich Dirk Heisterkamp, Geschäfts-stellenleiter bei Streif Baulogistik, Essen. Da können Probleme wie die begrenzte Traglast einer Tiefgarage, über die der gesamte Baustellenverkehr geleitet werden muss, mit vergleichsweise geringem Aufwand gelöst werden. „Die Bauunternehmer mussten erst lernen, dass die Terminplanung von Anlieferungen eine Erleichterung für alle Beteiligten darstellt“, weiß Schuppel, aber letztendlich erwartet er, „daß es den Ablauf vereinfacht und beschleunigt.“

Dem BBR war wichtig, das Sanierungsvorhaben mit all seinen Rahmenbedingungen als Ganzes zu sehen. „Wir haben den Baulogistiker gesucht, der als Vermittler zwi-schen Bauherrn, Objektüberwachung und Bauunternehmen alle logistischen Aufga-ben des Projekts koordiniert“, unterstreicht Ingenieur Schuppel. Den ganzheitlichen Aspekt hat Streif Baulogistik verinnerlicht. „Nicht zuletzt deshalb konnten wir den Auftraggeber mit unserem Konzept überzeugen“, sagt Heisterkamp. Und damit hat er wohl recht.

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