Kiesel Baumaschinen

Das Unternehmen Kiesel Baumaschinen bemühte sich seit ihrer Gründung im Jahre 1957, eine Service-Station für die verschiedenen Fuchs-Baumaschinen einzurichten.

Dabei wollte der Gründer Helmut Kiesel, welcher zu Beginn seines Arbeitslebens selbst Monteur für die Fuchs Baumaschinen gewesen ist, von Anbeginn seines Unternehmens sich nur mit dem Service für bereits bestehende Baumaschinen beschäftigen. Zunächst wurden die Fuchs Maschinen wieder hergestellt, teilweise auch instand gesetzt und auch gebrauchte Maschinen verkauft. Mitte der 1960er Jahre fand dann die erste nagelneue Baumaschine ihren neuen Besitzer dank Helmut Kiesel. Damit hatte das Unternehmen recht großen Erfolg, sodass Anfang der 1980er Jahre seine Söhne ins Unternehmen eintraten und mit ihren neuen Ideen, ab diesem Zeitpunkt Baumaschinen aller namhaften Hersteller zu vertreiben und zu warten, auch gleich den erhofften Erfolg aufweisen konnten.

Nach der Öffnung der Grenze wurde Anfang der 1990er Jahre auch im Osten expandiert, wo in Halle/Saale und Dresden zwei neue Niederlassungen entstanden, um die Menschen auch in den neuen Bundesländern direkt vor Ort zu beraten und zu betreuen. Während in Deutschland der Aufstieg zwar langsam, aber unaufhaltsam fortschreitet, kommt 1995 die Anfrage aus Norwegen, ob man eventuell auch dort eine General-Niederlassung eröffnen möchte. Die Macher von Kiesel Baumaschinen eröffneten nicht nur einen Stützpunkt für die Ersatzteile, sondern auch für neue Fuchs Baumaschinen. Ein knappes Jahr später kam Schweden als nächstes Land hinzu.

Das Märchen vom Aufstieg wollte einfach nicht aufhören, denn bereits im Jahre 2001 wurde Kiesel zum exklusiven Generalunternehmer für ganz Skandinavien erklärt und übernahm zudem noch die bisherigen kleineren Unternehmen in Finnland und Dänemark. Nachdem es nun nicht mehr in Richtung Norden weiterging, wurde Kiesel zum Generalunternehmer auch für Österreich und eröffnete zudem auch in Thüringen die nächste Niederlassung, sodass nun in jedem Bundesland (außer den Stadt-Staaten) eine Niederlassung des Unternehmens vorhanden war. Das Unternehmen agiert unter dem Motto "better handling" und bietet den Kunden neben den ganzheitlichen Beratungen auch noch speziell auf die Kunden zugeschnittene Sonderlösungen.

2003 kam dann die erstaunliche Erweiterung, welche für das Unternehmen Kiesel Baumaschinen zunächst als ein Traum vorkam, denn Kiesel wurde von den Herstellern der Hitachi Baumaschinen ebenfalls zu deren Generalunternehmen erklärt. Im Jahre 2004 ist das Unternehmen erstmals mit einem eigenen Stand auf der BAUMA, der größten Baumaschinen-Messe und hat dort innerhalb der ersten drei Tage bereits wieder volle Auftragsbücher. Die Hersteller von Hitachi übertragen Kiesel noch im gleichen Jahr die Generalvertretung für die gesamten neuen Bundesländer. Innerhalb der nächsten drei Jahre fusioniert Kiesel mit mehreren Unternehmen und wird somit einer der größten Händler für die Hitachi- und Fuchs-Baumaschinen in Europa.