Die Arbeit auf dem Bau geht sehr häufig mit bestimmten Klischees einher.
Bauarbeiter gelten als dümmlich, kräftig, lüstern, sexistisch, sexy und ungebildet. Entweder, besagt das Klischee, Bauarbeiter seien extrem gut gebaut und ausgesprochen attraktiv, oder das Klischee besagt, Bauarbeiter sind furchtbar dick, trinken den ganzen Tag schales Bier und stinken ganz schrecklich. Die Wahrheit ist natürlich, dass nicht alle Menschen gleich sind, und so sind auch nicht alle Bauarbeiter gleich. Es gibt immer Menschen, die dem Klischee entsprechen und Menschen, die vollkommen anders sind. Grundsätzlich sollte man niemanden aufgrund des Handwerks, das er ausübt, verurteilen oder in eine Schublade stecken.
Wer weder mit Handwerk noch mit Bau etwas anfangen kann, aber trotzdem etwas mit den Händen erschaffen möchte, der kann sich vielleicht im kreativen Bereich oder im Handarbeits-Sektor umsehen. Hier finden sich viele Aufgaben, die auf körperlicher Ebene nicht sehr anstrengend sind, die man aber dennoch mit den Händen erledigt und am Ende ein fertiges Ergebnis hat, welches sich anfassen lässt. Im kreativen Bereich gilt es selbstverständlich, die eigenen Talente und Neigungen zu entdecken, denn eine nicht gut ausgeführte kreative Tätigkeit ist letztendlich nichts, womit man sein täglich Brot verdienen kann. Hier gilt es zunächst, sich damit auseinanderzusetzen, was man kann und möchte.


