Kramer Radlader

Radlader Kramer

Das Unternehmen
Eines der größten und wichtigsten Unternehmen im Bereich der Radlader ist die Firma Kramer, deren Hauptsitz sich in München befindet und das zu der Unternehmensgruppe Wacker Neuson gehört. Das Unternehmen Kramer ist ein produzierendes Unternehmen des Mittelstandes, welches die in aller Welt in Betrieb befindlichen Radlader in ihrem Stammwerk bei München herstellt. Des Weiteren befindet sich hier auch die Forschungsabteilung des Unternehmens, um immer nach Verbesserungen und mehr Effizienz bei allen Modellgruppen zu suchen. Dass es zu einem Zusammenschluss mit der Wacker Neuson-Gruppe noch vor der Jahrtausendwende kam, verdankt das Unternehmen einer kurzfristig stagnierenden Auftragslage, wobei die Gruppe Wacker Neuson sich bereit erklärte, dieses Unternehmen selbstständig agieren zu lassen und nur in extremen Fällen hilfreich zur Seite zu stehen.

Der Radlader
Dabei reicht die Geschichte der Radlader bis in die Mitte der 1920er Jahre zurück, als man die Traktoren vorne mit einer großen Schaufel versah und diese Maschinen überall einsetzen konnte. Ihre große Bewährungsprobe hatten diese Maschinen Mitte der 1940er Jahre kurz nach Kriegsende, als es in ganz Deutschland nur noch 50 Modelle gab, da die Besatzungsmächte den Großteil aller Maschinen aus Deutschland geholt hatten. Da die Radlader so robust und flexibel einsetzbar waren, baute man 1949 die erste Fabrik für Radlader in Hamburg. Drei Jahre später rollten die ersten Radlader Kramer in München vom Band.

Die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten
Die Radlader der ersten Generation nach dem Zweiten Weltkrieg besaßen noch eine lenkbare Vorderachse und waren damals noch nicht so sehr wendig, wie es die heutigen Modelle sind. Auch war die Schaufel noch nicht so einfach auszuwechseln, weshalb die Möglichkeiten dieser Baumaschine noch recht eingeschränkt waren. Als dann die ersten schnell auswechselbaren Schaufeln und andere wichtige Geräte auf den Markt gebracht wurden, stellte das Unternehmen Kramer seinen ersten knickgelenkten Radlader Kramer der Öffentlichkeit vor. Durch diese technische Errungenschaft erweiterten sich die Einsatzmöglichkeiten in Verbindung mit den auswechselbaren Baugeräten wie Schaufel oder auch Hubgabel.

Die Arten von Radlader
Dann wurden erste Arbeiten mit den ersten Überkopfladern gemacht, doch nach mehreren schweren Unfällen stoppten die Verantwortlichen sofort die Produktion, und man produzierte wieder die normalen Radlader. Mitte der 1970er Jahre kamen dann die ersten Radlader Kramer als Telelader auf den Markt, welche sich dadurch auszeichneten, wobei sich der Hubrahmen noch weiter ausfahren ließ, sodass man eine Arbeitshöhe bis zu 4,51 Meter erreichen konnte. Knapp 10 Jahre später wurden die ersten unter dem Begriff Teleskopen geführten Radlader auf der Hannover Messe vorgestellt, was unter den Fachleuten als eine Sensation und auch gleichzeitige Revolution angesehen wurde, denn nun konnten die neuen Radlader auch für Hubarbeiten bis zu 9 Meter mühelos erledigen.