Kredit - Finanz Glossar F-K

Teil 2 vom Finanz - Kredit Glossar F - K:

Flurkarte

Eine Flurkarte, die auch Liegenschaftskarte, bzw. Katasterkarte genannt wird, ist eine verkleinerte, aber maßstäbliche Darstellung von Gebäuden, bzw. Grundstücken. Die Flurkarte bildet dabei den bildlichen Teil des so genannten Liegenschaftskatasters. Die Flurkarte ist sozusagen auch der flächenmäßige Nachweis der Lage und der Abgrenzung von einem Grundstück für das amtliche Verzeichnis - das Grundbuch.

Forderungsabtretung

Bei einer Forderungsabtretung handelt es sich um eine Abtretung von Forderungen, die ein Privatmann oder aber ein Unternehmen gegenüber Dritten hat. Die Forderungsabtretung ist in
§ 398 BGB festgelegt. Durch eine Forderungsabtretung können nicht nur aktuelle Forderungen abgetreten werden, sondern auch zukünftige. Grundsätzlich gilt dabei, dass Forderungen aller Art abtretbar sind.

Forderungsausfallversicherung

Nicht nur für kleine und mittlere Unternehmen, sondern auch für große Konzerne ist eine Forderungsausfallversicherung heute wichtiger denn je. Es ist nämlich so, dass wenn Schuldner ausfallen, sprich nicht zahlen können, der Gläubiger auf seinen Forderungen sitzen bleibt, was ihn selbst unter Umständen in eine arge finanzielle Bedrängnis bringen kann.

Formvorschriften

Formvorschriften gibt es bei vielen Dingen, insbesondere bei Anträgen, die an Behörden gestellt werden. Wenn diese Formvorschriften nicht eingehalten werden, dann ist es meistens so, dass der Antrag überhaupt nicht bewilligt wird. In der Regel werden diese Formvorschriften schon von vorne herein regelrecht erzwungen, und zwar in Form der Vordrucke, die man für einen Antrag ausfüllen muss.

Forward-Darlehen

Bei einem Forward-Darlehen handelt es sich um ein Darlehen, welches an einen Kreditnehmer erst nach einer bestimmten Vorlaufzeit ausgezahlt wird. Diese Vorlaufzeit beträgt bei einem Forward-Darlehen bis zu 60 Monate nachdem der Vertrag darüber abgeschlossen wurde. Die Bereitstellungszeit, in der auch keine Bereitstellungszinsen anfallen, wird bei einem Forward-Darlehen auch als Forward-Periode bezeichnet.

Forwarddarlehen

Durch ein Forwarddarlehen erkauft sich ein Darlehensnehmer praktisch für einen vorher zu bestimmenden Zeitraum eine Zinssicherheit. In der Regel ist der Abschluss von einem Forwarddarlehen besonders dann sehr günstig, wenn die Zinsen recht niedrig sind und zu erwarten ist, dass zu dem Zeitpunkt, zu dem das Forwarddarlehen dann in Anspruch genommen wird, die Zinsen unter Umständen wieder recht hoch liegen könnten

Freistellungserklärung

Eine Freistellungserklärung, bzw. Freistellungsbescheinigung kann zu verschiedenen Zwecken benötigt, bzw. erteilt werden. In Bezug auf eine Baufinanzierung ist eine Freistellungserklärung eine verbindliche Erklärung der Bank des Bauträgers, dass die Bank einer anteiligen Freigabe der so genannten Globalgrundschuld zustimmen wird, durch die Bauobjekte aller Art durch die Bank abgesichert werden.

Fremdkapital

Als Fremdkapital bezeichnet man den Teil der Bilanz von einem Unternehmen, der finanzielle Mittel darstellt, welche von Darlehnsgebern zur Verfügung gestellt wurden. Fremdkapital erscheint dabei in der Bilanz des Unternehmens in den Passiva, wobei das Fremdkapital als Verbindlichkeit gilt, das früher oder später wieder zurückgezahlt werden muss an den Darlehens- bzw. Kreditgeber.

Fungibilität

Als Fungibilität wird eine Eigenschaft von Gütern, Wertpapieren, bzw. Devisen bezeichnet. Und zwar ist die Fungibilität dabei die Eigenschaft von Gütern, Wertpapieren, bzw. Devisen, dass diese leicht austauschbar sind. Darüber hinaus hat Fungibilität auch noch den Hintergrund, dass die damit bezeichneten Werte nicht individuell sind, sondern leicht durch eine andere Gattung ersetzt werden können.

Garantieversicherung

Eine Garantieversicherung gibt es im Bereich des Gebrauchtwagenkaufs. Diese Garantieversicherung hat zum Inhalt, dass diese für ein Jahr nach dem Kauf noch einen Schutz bietet für die wichtigsten Bauteile von einem Auto, wie Motor, Getriebe, Lenkung. Wenn an diesen Teilen ein Schaden auftritt, so zahlt die Garantieversicherung bei einer Schadensbehebung die dafür anfallenden Lohn- und Materialkosten.

Garantieverzinsung

Als Garantieverzinsung beschreibt man den Zinssatz, den man auf eine Anlageform mindestens erhält. Diese Garantieverzinsung liegt allerdings lediglich auf dem Niveau einer Verzinsung für ein Sparbuch. Darüber hinaus erhält man diese Garantieverzinsung nur auf einen Teil der Beiträge, und zwar auf den Sparanteil. Bei der betrieblichen Altersvorsorge beträgt die Garantieverzinsung zum Beispiel 2,25 Prozent p.a.

Gebäudewert

Der Gebäudewert repräsentiert den Wert des Gebäudes, und zwar sowohl des Grundstücks, auf dem das Gebäude steht, als auch den Wert der Außenanlagen und auch natürlich den Wert des Gebäudes selbst. Eine sehr wichtige Rolle spielt der Gebäudewert natürlich, wenn es darum geht, ein Gebäude zu versichern oder aber zu verkaufen. In beiden Fällen sind es jeweils Sachverständige, die im Zweifelsfall den Wert eines Gebäudes ermitteln.

Gebrauchtfahrzeug

Als Gebrauchtfahrzeug bezeichnet man ein Auto, das schon mindestens einen Vorbesitzer hatte. Wie alt ein Fahrzeug letztlich ist, ist nicht von entscheidender Wichtigkeit. Gebrauchtwagen bekommt man dabei sowohl bei einem Autohändler als auch von privaten Anbietern. Insbesondere jedoch bei privaten Anbietern sollte man beim Kauf von einem Gebrauchtwagen genau hinsehen.

Gebäudeversicherung

Durch eine Gebäudeversicherung kann man – wie der Name schon sagt – sein Haus vor vielen Risiken schützen, wie zum Beispiel gegen Sturm und Hagel, aber auch gegen Schäden, die durch einen Brand oder aber Leitungswasser verursacht wurden. Darüber hinaus kann man mittels einer Gebäudeversicherung auch die so genannten Elementarschäden versichern, wie Überspannungsschäden, oder die Heizungs- und die Klingelanlage.

Gebäudeversicherung 1914er Wert

Als Gebäudeversicherung 1914er Wert wird der Gebäudeversicherungswert bezeichnet. Benötigt wird dieser für die Berechnung der Prämien für die Absicherung durch eine Gebäudeversicherung für Feuer, Leitungswasser, sowie Sturm/Regen, bzw. Hagel. Ersichtlich ist der Gebäudeversicherung 1914er Wert auf dem Versicherungsschein. Grundsätzlich gilt, dass die Kosten für eine Gebäudeversicherung vom Preis / Wert des Gebäudes abhängig sind.

Gebaeudewert

Vom Gebaeudewert spricht man, wenn man den Verkehrswert von einem Gebäude meint. Der Gebaeudewert ist vor allem dann von Wichtigkeit, wenn es darum geht, den Kaufpreis für eine Immobilie zu ermitteln oder aber den Beleihungswert. Den Gebaeudewert ermitteln, das übernehmen Fachleute, und zwar Gutachter. Bei der Ermittlung eines Gebaeudewerts spielen dabei viele Faktoren eine Rolle.

Geld

Mit Geld kann man Dinge bezahlen, Geld muss man zuvor aber erst einmal verdienen. Viele bezeichnen Geld dabei als ein Tauschmittel. Es ist aber vielmehr ein so genanntes Zwischentauschmittel. Geld unterscheidet sich von anderen Tauschmitteln dadurch, dass es nicht den unmittelbaren Bedarf von einem Tauschpartner befriedigen kann. Geld wird vielmehr lediglich unter allgemeiner Anerkennung zum weiteren Tausch eingesetzt.

Geldbeschaffungskosten

Unter dem Begriff Geldbeschaffungskosten versteht man alle finanziellen Mittel, die dafür notwendig sind, um sich einen höheren Geldbetrag zu beschaffen. Unter die Geldbeschaffungskosten fallen zunächst einmal Vermittlungsprovisionen oder aber Bearbeitungskosten für einen Kredit, aber auch Gutachterkosten sowie Gebühren für einen Rechtsanwalt oder einen Notar. Darüber hinaus fallen hierunter auch Grundbuchkosten.

Gemeinderecht

In jeder Gemeinde in Deutschland ist es so, dass hier auch Gesetze gelten. Unter anderem auch solche, die nur für die eine Gemeinde gültig sind. Man spricht hier auch von dem so genannten Gemeinderecht. Insbesondere sind im Gemeinderecht Vorschriften und Gesetze enthalten, die sich auf Dinge beziehen, die nur auf die Situation in der jeweiligen Gemeinde zutreffen.

geometrisch-degressive Abschreibung

Die geometrisch-degressive Abschreibung bezeichnet die Form der Abschreibung, bei der eine Berücksichtigung der Nutzungsdauer vorgenommen wird. Bei der geometrisch-degressiven Abschreibung ist es so, dass der jährliche Abschreibungsbetrag durch die Multiplikation des Restwerts aus dem Vorjahr mit einem Prozentssatz ermittelt wird, der in der gesamten Abschreibungszeit gleich hoch ist.

Gesamtschuldner

Wird jemand als Gesamtschuldner beschrieben, ist es so, dass es mindestens noch eine weitere Person gibt, die in der Gemeinschaft gesehen den gleichen Betrag schuldet. Als Gesamtschuldner werden beispielsweise Ehepaare bezeichnet, die aufgrund ihrer gemeinsamen steuerlichen Veranlagung dem Finanzamt Geld schulden. Gleiches gilt, wenn eine noch nicht bezahlte Rechnung auf zwei Namen ausgestellt ist.

Geschäftsfähigkeit

Die Geschäftsfähigkeit ist die Fähigkeit, dass jemand im Besitz seiner vollen geistigen Fähigkeiten Rechtsgeschäfte wahrnehmen darf. Die Geschäftsfähigkeit erreicht man in Deutschland im Alter von 18 Jahren, wobei auch bereits Minderjährige in vielen Lebensbereichen schon vor dem 18. Lebensjahr als geschäftsfähig anzusehen sind. Durch Krankheit beispielsweise kann man seine Geschäftsfähigkeit verlieren.

Geschäftsunfähigkeit

Als Geschäftsunfähigkeit bezeichnet man die Tatsache, dass ein Volljähriger nicht in der Lage ist, ein Rechtsgeschäft zu tätigen. Die Gründe hierfür sind unter Umständen das Alter, eine vorübergehende Krankheit oder aber eine geistige Behinderung. Sollten diese Personen doch ein Geschäft tätigen, so ist dieses nichtig bzw. rechtlich unwirksam. Geregelt ist dies in § 104 BGB.

Gewerbe

Als Gewerbe bezeichnet man eine Tätigkeit, die darauf abzielt, durch nichtselbstständige Arbeit Geld zu verdienen. Im engeren Sinne versteht man unter Gewerbe dabei kaufmännische, produzierende und Handel betreibende Unternehmen. Ein Gewerbe muss man in Deutschland anmelden. Die Ausübung von einem Gewerbe unterliegt in Deutschland der Gewerbeordnung. Jedes Gewerbe muss daher bei der zuständigen Gemeinde angemeldet werden.

Gewerbedarlehen

Heute ein Gewerbedarlehen zu erhalten, ist gar nicht mehr so leicht. Die Banken unterliegen nämlich den Vorgaben von Basel II und erteilen daher – ob nun kleinen, mittleren, oder aber größeren – Unternehmen kaum noch Kredite. Jedenfalls nicht ohne Sicherheiten. Ein Gewerbedarlehen ist daher auch, wenn man denn als Unternehmen Glück hatte, eines bewilligt zu bekommen, von den Zinsen her recht teuer.

Girokonto

Ohne ein Girokonto kommt man heute nicht mehr aus. Dabei ist es so, dass bis in die 1960er Jahre hinein viele noch Lohn und Gehalt in Lohntüten mit nach Hause brachten. Dabei gab es das erste moderne Girokonto bereits im Jahr 1906 in der Schweiz. Aber auch schon aus dem 14. Jahrhundert ist das so genannte Hawala-Finanzsystem bekannt.

Gleitzinshypothek

Gleitzinshypothek ist ein Begriff aus der Baufinanzierung. Es handelt sich dabei um eine Hypothek, bei der die Zinsen variabel sind. In der Regel werden diese von den Banken dann auch nach oben hin angepasst. Der Vorteil der Gleitzinshypothek liegt aber darin, dass diese Form von Hypothek auch kurzfristig und während der Laufzeit getilgt werden kann.

Gläubigerpapiere

Als Gläubigerpapiere bezeichnet man Dokumente, die ausgegeben werden, um sich Fremdkapital zu beschaffen. Ein anderes Wort für Gläubigerpapiere ist Schuldverschreibungen. Ausgegeben werden Gläubigerpapiere zum einen von Banken, Genossenschaftsbanken oder aber Sparkassen, aber auch von der so genannten Öffentlichen Hand, also von Bund, Ländern und Gemeinden, wie auch von Unternehmen.

GmbH

Die GmbH ist eine juristische Person des Privatrechts und gehört zur Gruppe der Kapitalgesellschaften. Die Abkürzung GmbH steht dabei für Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Durch ihren Status als juristische Person ist die GmbH auch Trägerin von Rechten und von Pflichten. Die Gesellschafter einer GmbH haften lediglich mit ihrem Gesellschaftervermögen, nicht aber mit ihrem Privatvermögen, wenn etwas schief geht.

Großkredit

Einen Großkredit kann eigentlich Jeder gebrauchen, wenn wir mal ehrlich sind. Es ist aber so, dass seitens der Banken, wenn denn überhaupt ein Großkredit gewährt wird, auch entsprechende Sicherheiten verlangt werden. Ein Großkredit von privater Seite aus gesehen ist dabei ein Kredit, der dazu genommen wird, um zum Beispiel ein Haus zu kaufen. Hingegen von einem Gewerbebetrieb betrachtet ist ein Großkredit ein Kredit für die Anschaffung von Maschinen.

Grundbuch

Im Grundbuch steht, welches Land wem gehört und ob auf diesem Grundstück eine Belastung in Form einer Hypothek (einer Grundschuld) vorhanden ist. Das Grundbuch ist ein amtliches Verzeichnis. Das Grundbuch hat dabei eine sehr lange Geschichte. Bereits 1897 trat im Deutschen Reich die in weiten Zügen noch heute gültige Grundbuchordnung in Kraft.

Grunderwerbsteuer

Bei der Grunderwerbssteuer handelt es sich um eine Steuer, die anfällt, wenn man ein Grundstück erwirbt. Der Steuersatz bei der Grunderwerbssteuer beträgt 3,5 Prozent der Bemessungsgrundlage. Erhoben wird die Grunderwerbssteuer auf der Grundlage des Grunderwerbssteuergesetzes, wobei diese Steuer den Bundesländern zusteht. Diese reichen die eingenommenen Beträge an die Kommunen weiter, in denen Grund und Boden erworben wurde.

Grundpfandrecht

Das Grundpfandrecht ist eine sachenrechtliche Grundlage für eine Kreditsicherung. Wenn ein Schuldner dabei den Kredit nicht zurückzahlen kann, so kommt das Grundpfandrecht zur Anwendung, wobei der Kreditgeber dann aus dem Wert der Immobilie, die als Grundpfand gegeben wurde, befriedigt wird. Man unterscheidet beim Grundpfandrecht Hypothek und Grundschuld, sowie Rentenschuld.

Grundschuld

Nach dem deutschen Sachenrecht ist eine Grundschuld das dingliche Recht, wonach aus einem Grundstück, bzw. aus grundstücksgleichem Recht (wie Erbbaurecht, bzw. Wohneigentum) durch einen Gläubiger eine Zahlung verlangt werden kann. Bei der Grundschuld unterscheidet man dabei zwischen der Buchgrundschuld und der Briefgrundschuld, wobei die Buchgrundschuld nur im Grundbuch eingetragen wird.

Grundschuldbestellung

Die Grundschuldbestellung ist die Zustimmung des Eigentümers von einem Grundstück, damit sein Grundstück mit einer Grundschuld belastet werden darf. – Zum Beispiel zur Absicherung von einem Darlehen. Die Grundschuldbestellung umfasst dabei die Einigung hierüber wie auch den Antrag zum Eintrag der Grundschuld ins Grundbuch. Die Bewilligung muss dann entweder öffentlich beglaubigt werden oder aber notariell beurkundet.

Grundsteuer

Das Eigentum an Grundstücken, wie auch deren Bebauung wird in Deutschland mit der Erhebung der Grundsteuer belegt. Erhoben wird die Grundsteuer dabei von den Städten und Gemeinden, in deren Gemeindegebiet, bzw. Stadtgebiet sich das Grundstück und dessen Bebauung befinden. Die Grundsteuer zählt damit zu den Gemeindesteuern. Gesetzlich geregelt ist sie im GrStG (Grundsteuergesetz), in Artikel 106 VI GG.

Gründerkredit

Damit Gründungsideen nicht gleich ins Leere laufen, hat die Finanzwirtschaft ein Produkt entworfen, das von vorne herein dafür sorgt, dass Ideen auch umgesetzt werden können – der Gründerkredit. Es handelt sich hierbei um einen Kredit, der von Banken an die Gründer von Unternehmen sozusagen als Starthilfe vergeben wird. Die Rückzahlungsmodalitäten bei einem Gründerkredit sind auch entsprechend großzügig ausgelegt.

Güterarten

Es gibt verschiedene Güterarten. Allgemein dienen sie alle der Befriedigung von menschlichen Bedürfnissen. Bei den Güterarten unterscheidet man zwischen Sachgütern und Dienstleistungen, zwischen freien Gütern und ökonomischen Gütern, sowie zwischen homogenen Gütern und heterogenen Gütern, wie auch zwischen öffentlichen Gütern und privaten Gütern, sowie komplementären Gütern und substitutiven Gütern. Darüber hinaus gibt es noch die Konsum- und die Verbrauchsgüter.

Haftkapital
Bei Kapitalgesellschaften wie auch bei Kommanditgesellschaften ist das Haftkapital der Betrag, zu dem ein Gesellschafter, bzw. die Kommanditisten maximal haften, wenn eine Kapitalgesellschaft, wie auch eine Kommanditgesellschaft Verbindlichkeiten hat. Zur Befriedigung der Gläubiger steht lediglich das einbezahlte Haftkapital zur Befriedung ihrer Forderungen. Da Haftkapital ist bei diesen Gesellschaftsformen im Handelsregister eingetragen.

Haftkapitalbestimmung

Im Falle der Verschuldung von einer Bank, oder aber im Falle von einem Bankraub ist die Haftkapitalbestimmung sehr wichtig, damit Gelder an die Kunden einer Bank oder aber an die Gläubiger von einer Bank ausgezahlt werden können. Die Haftkapitalbestimmung muss aber auch bei jedem Unternehmen vorhanden sein, das eine Kapital- oder Kommanditgesellschaft ist.

Haftpflichtversicherung

Eine Haftpflichtversicherung zu haben ist heute wichtiger denn je. Eine Haftpflichtversicherung tritt dann ein, wenn ein Dritter einen Schaden erlitten hat durch eine Tat, die der Versicherte zu verantworten hat. Grundsätzlich ist die Haftpflichtversicherung dabei keine Pflichtversicherung, außer die Kfz Haftpflichtversicherung, sowie die Berufshaftpflicht für bestimmte Berufsgruppen, wie Anwälte, Notare etc.

Haftungskredit

Im Laufe der Zeit haben sich sehr viele Kreditformen entwickelt. In der Regel wird durch einen Kredit Geld zur Verfügung gestellt. Unter einem Haftungskredit jedoch versteht man eine Kreditform, bei der eine Kreditsumme nicht in Form von Geld zur Verfügung gestellt wird. Bei einem Haftungskredit verpflichtet sich ein Kreditgeber vielmehr dazu, die Haftung dafür zu übernehmen, falls ein Kreditnehmer einen Kredit nicht begleichen kann.

Halter

Als Halter bezeichnet man eine Person, die einen Gegenstand (zum Beispiel ein Fahrzeug) in Gebrauch hat und darüber auch die Verfügungsgewalt besitzt. Halter des Fahrzeuges ist in diesem Fall auch derjenige, der das Fahrzeug gekauft hat. Nach dem Gesetz wird jedoch zwischen Halter, Besitzer und Eigentümer ein Unterschied gemacht. Das heißt der Halter von einem Fahrzeug muss dabei nicht mit Besitzer und Eigentümer identisch sein.

Handelsregister

Als Handelsregister bezeichnet man ein öffentliches Verzeichnis, in dem Kaufleute, die ein Gewerbe angemeldet haben, geführt werden. Das Handelsregister besteht dabei aus zwei Abteilungen. Abteilung A enthält alle Einzelunternehmen und Personengesellschaften, Abteilung B die Kapitalgesellschaften. Die Abkürzung für Abteilung A des Handelsregisters lautet dabei HRA, die von Abteilung B HRB.

Handyversicherung

Immer erreichbar sein ist für viele Menschen das A und O. Möglich macht dies das Handy. Der Verlust von einem Handy, oder aber ein Defekt trifft diese Menschen dann besonders hart. Insbesondere wenn man ein hochwertiges Handy besitzt, sollte man auch eine Handyversicherung abschließen. Diese tritt ein, wenn ein Bedienungsfehler vorliegt aber auch wenn es zu einem Kurzschluss oder Blitzschlag gekommen ist.

Hausratversicherung

Erstmals im Jahr 1942 wurde eine Hausratversicherung in einem eigenständigen Tarif angeboten. Eine Hausratversicherung ist heute eigentlich unerlässlich. Sie tritt ein, wenn es zu einem Schaden durch Feuer, Sturm und Hagel aber auch Leitungswasser kommt, wie auch im Falle von Raub, Vandalismus und Einbruch. Auch Elementarschäden kann man versichern lassen.

Herstellkosten

Herstellkosten bezeichnen die Kosten, die anfallen, um eine Produkt herzustellen. Sie sind ein wesentlicher Teil der betrieblichen Kosten- und Leistungsrechnung. Herstellkosten unterteilt man in Materialkosten und Fertigungskosten. Materialkosten sind im Einzelnen Materialeinzelkosten und Materialgemeinkosten. Als Fertigungskoten bezeichnet man hingegen die Fertigungseinzelkosten, die Fertigungsgemeinkosten und die Sondereinzelkosten der Fertigung.

Herstellungskosten

Möchte man ein Produkt für den Verkauf kalkulieren, so benötigt man als hauptsächliche Größe zunächst einmal die Herstellungskosten. Diese setzen sich zusammen aus Material- und aus Fertigungskosten. Für die Ermittlung des Verkaufspreises benötigt man dann natürlich aber auch noch die Personalkosten, wie auch letztlich noch die Gewinnspanne, die zwischen Herstellungskosten und Verkaufspreis den Gewinn ausmachen.

Hundesteuer

Nennt man einen Hund sein Eigen, so muss man auch Hundesteuer bezahlen. Die Hundesteuer ist eine Gemeindesteuer und folglich an die jeweiligen Städte und Gemeinden zu zahlen. Erstmals in Deutschland erhoben wurde eine Hundesteuer im Jahr 1810 in Preußen. Damals wurde die Hundesteuer als Luxussteuer erhoben, weil der preußische Staat der Meinung war, dass jemand, der sich außer Nutztieren auch noch andere Tiere halten kann, genügend Geld haben musste.

Hypothek

Die Hypothek wird auch als Unterpfand bezeichnet und zählt zu den Grundpfandrechten. Mit einer Hypothek belasten kann man ein Grundstück für den Zweck, dass man von einer Bank einen Kredit erhält. Man gibt das Grundstück damit sozusagen als Sicherheit für den Kredit her. Zahlt der Hypothekengläubiger den Kredit nicht zurück, hat die Bank das Recht, das Grundstück zu versteigern.

Hypothekenbanken

Bei Hypothekenbanken handelte es sich um privatrechtliche Kreditinstitute. Deren Geschäftsbetrieb war darauf gerichtet, Grundstücke zu beleihen und entsprechende Hypothekenpfandbriefe auszugeben, und aufgrund dieser Sicherheiten entsprechende Darlehen zu gewähren. Reine Hypothekenbanken gibt es seit Juli 2005 nicht mehr. Seit diesem Zeitpunkt liegt das Hypothekengeschäft in den Händen der Geschäftsbanken oder so genannten Pfandbriefbanken (ehemalige Hypothekenbanken).

Höchstbetragsbürgschaft

Es gibt viele Formen von Bürgschaften. Bei einer Höchstbetragbürgschaft handelt es sich um eine Bürgschaft, bei der von vornherein festgelegt wird, zu welcher Höhe ein Bürge für die Schulden eines Gläubigers haftet. Bei der Höhe einer Höchstbetragbürgschaft setzt sich der Betrag dabei meist aus der Hauptschuld, den Zinsen und den Kosten zusammen.

Immobilie

Eine Immobilie ist ein „unbewegliches“ Wirtschaftsgut. Im Allgemeinen versteht man darunter Grundstücke einschließlich der evtl. darauf befindlichen Gebäude. Da Immobilien unbeweglich sind, können sie beim Kauf oder Verkauf nicht einfach an den Käufer übergeben werden wie beispielsweise ein Auto. Deshalb sind für den Erwerb von Immobilien ein notarieller Kaufvertrag und eine entsprechende Eintragung ins Grundbuch zwingend vorgeschrieben, um den Besitzerwechsel auch amtlich zu dokumentieren.

Immobilienkredit

Ein Immobilienkredit ist eine Finanzierung der Immobilie beim Kauf über einen Kreditvertrag. Das kann über einen Bausparvertrag oder einen Kreditvertrag bei einem Bankinstitut geschehen. Üblicherweise wird die Immobilie als Sicherheit für den Kredit gegeben und im Grundbuch der Immobilie wird dann eine Hypothek oder eine Grundschuld zugunsten des Gläubigers eingetragen.

Insassenunfallversicherung

Eine Insassenunfallversicherung ist eine Sonderform einer Unfallversicherung. Sie tritt nur bei Kfz-Unfällen ein und begünstigt die Insassen des betroffenen Fahrzeuges, wenn der Halter als Versicherungsnehmer eine solche Versicherung abgeschlossen hat. Die Unfallfolgen sind über die vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung abgedeckt, die Insassenunfallversicherung geht darüber hinaus und sichert die Unfallfolgen des einzelnen Mitfahrers noch einmal gesondert ab.

Investitionskredit

Der Investitionskredit ist ein Kredit, der von Unternehmern in Anspruch genommen wird, um die Anschaffung neuer Betriebsgüter zu finanzieren. Oftmals wird die Laufzeit des Kredits an die Lebensdauer des Wirtschaftsgutes angepasst (bei Maschinen oder Fahrzeugen). Häufig werden solche Kredite auch in Anspruch genommen, um Unternehmen zu modernisieren und wettbewerbsfähig zu machen.

Investitionsprämie

Unter Investitionsprämien versteht man vom Staat gewährte Steuerfreibeträge oder Prämien für die Anschaffung von Investitionsgütern. Dieses hat zum Ziel, die Wirtschaft anzukurbeln. Die Unternehmer sollen zu Investitionen angehalten werden, bzw., die gezahlten Prämien oder gesparten Steuern sollen wieder in Investitionen investiert werden.
IWF

Der Internationale Währungsfond IWF ist eine Sonderorganisation der UN. Zu seinen Aufgaben gehören die Förderung der Zusammenarbeit des Welthandels, das Überwachen der Wechselkurse und der Geldpolitik, die Kreditvergabe sowie technische Hilfe. Der IWF gehört zur Weltbankgruppe und im Rahmen der immer enger werdenden internationalen Zusammenarbeit wird er immer wichtiger.

Jahresleistung

Die Jahresleistung berechnet sich aus dem Darlehensbetrag, dem Zinssatz und dem Prozentsatz der Tilgung. Die Jahresleistung ist ein gleich bleibender Betrag, der vom Schuldner pro Jahr aufgebracht werden muss. Bei gleich bleibender Rate verändert sich jedoch das Verhältnis von Zinsen und Tilgung. Sind zu Beginn der Laufzeit die Zinsen wesentlich höher als die Tilgung so ändert sich dieses Verhältnis gegen Ende der Laufzeit. Dann sind bei gleich bleibenden Zahlungen die Tilgungen höher als die Zinszahlungen.

Kapitalbindungsfrist

Kapitalbindungsfrist die die Zeit, die Waren oder Kapital gebunden sind, bis sie wieder zur Verfügung stehen. Ein Beispiel sind Sparbücher mit langer Kündigungsfrist. Dadurch ist das Kapital gebunden, und weil der Kunde nicht kurzfristig darüber verfügen kann, ist seine Liquidität eingeschränkt. Die Banken können natürlich mit dem längerfristig gebundenen Kapital vorausschauender arbeiten.

Kapitaldienstfähigkeit

Die Kapitaldienstfähigkeit bezeichnet das Vermögen eines Schuldners, die ihm aus einem Darlehen oder Kredit erwachsenden Verpflichtungen (Ratenzahlungen, Zinsen und Tilgung) aus seinen laufenden Einkünften zu bedienen. Die Kapitaldienstfähigkeit ist ein Kriterium, das bei jeder Kreditaufnahme durch die Gläubiger geprüft wird, in dem die laufenden Einkünfte des Schuldners seinen regelmäßigen Verpflichtungen gegenüber gestellt werden.

Kapitalflucht

Unter Kapitalflucht versteht man das Wegschaffen von Geldbeständen oder anderen Vermögensgegenstände aus dem Inland, um eine mögliche Besteuerung zu umgehen. Diese Kapitalflucht geschieht in immer höherem Maße illegal. Ein Beispiel ist der Transfer in Drittländer (Luxemburg, Liechtenstein), wo das Bankgeheimnis die Gelder vor dem Heimatstaat schützt. Auch die Verlagerung von Produktionsstätten ins Ausland um z.B. Lohnkosten zu sparen, stellt eine Form der Kapitalflucht dar.

Kassageschäft

Ein Kassageschäft ist eine Transaktion an der Börse oder im Wertpapierhandel oder Devisenhandel, bei dem die Zahlung unmittelbar nach Geschäftsschluss fällig ist. Als unmittelbar nimmt man im Allgemeinen eine Frist von zwei Tagen an. Der Gegensatz zum Kassageschäft ist das Termingeschäft, bei dem die Zahlung erst zu einem späteren, festgelegten Termin erfolgen muss.

Kassenkredit
Ein Kassenkredit ist ein Kredit, den vorwiegend Kommunen in Anspruch nehmen. Wenn sich herausstellt, dass die geschätzten Einnahmen unter den Erwartungen bleiben und somit ein Defizit zwischen Einnahmen und Ausgaben entsteht, können diese einen Kassenkredit in Anspruch nehmen um die Unterdeckung zu vermeiden. Diese Kassenkredite können sowohl kurzfristig als auch über einen längeren Zeitraum angeschlossen werden.

Katasteramt

Das Katasteramt ist eine Behörde, in der das Liegenschaftsverzeichnis geführt wird. Das heißt, alle im Bezirk der Behörde befindlichen Grundstücke sind dort festgehalten und in die entsprechenden Karten eingezeichnet worden. Das Katasteramt führt auch die Vermessungen der Grundstücke durch und legt die jeweiligen Grundstücksgrenzen fest. Dort werden die Flur karten der zur Behörde gehörenden Gemeinden geführt.

Kaufvertrag

Ein Kaufvertrag besteht aus zwei Willenserklärungen, die entweder schriftlich festgehalten oder mündlich abgegeben werden. Der Verkäufer hat den Willen eine Sache oder einen Gegenstand gegen Bezahlung an den Käufer abzugeben und der Käufer hat den Willen, diese Sache entgegenzunehmen und zu bezahlen. Im täglichen Leben erledigen wir diesen Kaufvertrag täglich viele Male und wenn wir nur beim Bäcker Brötchen holen.

Kfz-Brief

Im Kfz-Brief ist die amtliche Zulassung des genau beschriebenen Fahrzeugs für den Straßenverkehr bescheinigt. Der Kfz-Brief wird im Falle der Veräußerung dem Käufer übergeben und beim Straßenverkehrsamt wird dann der neue Besitzer in den Brief eingetragen. Der Kfz-Brief begleitet ein Fahrzeug für dessen Lebensdauer im Gegensatz zum Kfz-Schein, der mit jedem Besitzerwechsel oder jeder An- und Abmeldung neu ausgestellt wird.

Kfz-Versicherung

Die Kfz-Versicherung ist eine Pflichtversicherung. Ohne die schriftliche Zusage einer Versicherung, die mit der Versicherungsdoppelkarte beim Straßenverkehrsamt bei der Anmeldung des Fahrzeugs vorgelegt wird, wird kein Fahrzeug für den Straßenverkehr zugelassen. Im Gegensatz zur Haftpflichtversicherung, die Pflicht ist, sind die Teil- oder Vollkaskoversicherungen Absicherungen für den Fahrzeughalter und somit freiwillig.

Kilometervertrag

Besonders bei Leasingverträgen kommt der Kilometervertrag zum tragen. Dabei wird für die Dauer des Vertrages eine bestimmte Kilometerleistung festgesetzt. Nach der Höhe der Kilometerleistung berechnet sich dann auch der Restwert des Fahrzeuges bei Rückgabe. Mehr gefahrene Kilometer werden nach berechnet, weniger gefahrene werden in aller Regel dem Leasingnehmer gutgeschrieben.

Kindergeld

Das Kindergeld ist eine staatliche Leistung zur Entlastung von Familien, die unabhängig vom Einkommen der Eltern gezahlt wird. Zurzeit beläuft sich das Kindergeld auf 154,00€/Kind bzw. auf 179,00€/Kind ab dem 4. Kind. Es wird bis zur Vollendung des 18.Lebensjahres des Kindes gezahlt, maximal bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres, wenn das Kind in der Ausbildung ist und keine erheblichen eigenen Einkünfte hat.

Kinderinvaliditätsversicherung

Eine Kinderinvaliditätsversicherung ist mit einer Unfallversicherung nicht zu vergleichen. Die Unfallversicherung zahlt, wenn ein Kind durch einen Unfall einen Schaden nimmt oder eine Behinderung zurückbehält. Die Kinderinvaliditätsversicherung hingegen tritt auch dann ein, wenn dieses nicht durch einen Unfall, sondern durch eine Krankheit passiert. Es gibt verschiedenen Formen dieser Versicherung, man kann eine Rentenzahlung im Falle der Invalidität vereinbaren oder auch eine einmalige Zahlung.

Kindesvermögen

Kindesvermögen sind alle Besitztümer des Kindes, insbesondere auch Sparbücher oder andere Geldanlagen, die dem Kind überlassen wurden. Die Sorgeberechtigten sind nicht berechtigt, aus dem Vermögen des Kindes Ausgaben zu tätigen, die nicht für das Kind bestimmt sind. Bei Trennungen der Eltern und Übertragung des Sorgerechtes wird regelmäßig eine Aufstellung des Kindesvermögens gefordert, um Missbrauch zu vermeiden.

Kleinkredit

„Immer fit mit Kleinkredit“ war lange Zeit das Motto vieler Banken, die damit dem Kunden möglich machten zu konsumieren. Ein Kleinkredit ist ein Ratenkredit mit einer üblichen Laufzeit von bis zu 36 Monaten über einen relativ niedrigen Betrag. Mittlerweile geben viele Banken einen Kleinkredit erst ab einer bestimmten Summe, da für die Banken die Dispositionskredite des Girokontos lukrativer sind.

Kollektivvertrag

Ein Kollektivvertrag ist ein Vertrag zwischen zwei Gruppen, der für alle Angehörigen dieser Gruppen bindend ist. Beispiele hierfür sind die Verträge von Gewerkschaften mit Arbeitgeberverbänden, oder die Verträge der kassenärztlichen Vereinigung mit den Krankenkassen. Jedes Mitglied dieser einzelnen Gruppen hat aufgrund des Kollektivvertrages die gleichen Rechte und Pflichten.

Kommunalkredit

Der Kommunalkredit ist ein Kredit, der ausschließlich an Kommunen oder öffentliche Einrichtungen vergeben wird. Auch der Kassenkredit zur kurzfristigen Überbrückung von finanziellen Engpässen ist ein Kommunalkredit. Als Kommunalkredit wird jedoch hauptsächlich ein langfristiger Kredit bezeichnet. Das Besondere am Kommunalkredit ist die Tatsache, dass er ohne die Hinterlegung von Sicherheiten gegeben wird.

Konsortium

Ein Konsortium ist ein Verband von einander unabhängigen Firmen, Verbänden oder Einzelpersonen, die sich zur Durchführung eines genau bestimmten Geschäftes zusammengeschlossen haben. Dieser Zusammenschluss geschieht mit der Absicht der Gewinnerzielung, um Geschäfte durchzuführen, die ein einzelnes Mitglied dieses Verbandes alleine nicht bewältigen könnte. Durch den Zusammenschluss werden die Mittel gebündelt und das Risiko ist auf die Mitglieder verteilt.

Konsumkredit

Der Konsumkredit ist in den meisten Fällen ein Kleinkredit, der zur Anschaffung oder Erneuerung von Haushaltsgegenständen oder Einrichtung bestimmt ist. In der neueren Zeit zählen auch die Finanzierung von Elektronikgeräten, Musikanlagen, Fernsehapparaten und Computern dazu. Früher war der Konsumkredit auch als Hausfrauenkredit bekannt, weil er häufig aus dem Haushaltsgeld zurückgezahlt wurde.

Kontotraffic

Der Kontotraffic ist der aus dem englischen kommende Ausdruck für den Kontoverkehr. Das bedeutet, die Anzahl der Kontobewegungen, der Ein- und Auszahlungen, Überweisungen usw. Nach der Anzahl dieser Kontobewegungen berechnen viele Banken ihre Kontoführungsgebühr. Oftmals sind eine gewisse Anzahl von Buchungen frei, die darüber hinausgehenden werden dem Kunden berechnet.

Krankenversicherungen

Die Krankenversicherung übernimmt die Heil- und Behandlungskosten bei Unfällen und Krankheiten gegen einen monatlichen Beitrag. Man unterscheidet die gesetzliche Krankenversicherung (Pflichtversicherung) und die freiwillige Krankenversicherung. In die freiwillige Krankenversicherung, ob bei einer der gesetzlichen Krankenkassen oder bei einer privaten, kommt jedoch nur, wer über eine gewisse Einkommensgrenze im Jahr verdient (Beitragsbemessungsgrenze und Jahresarbeitslohngrenze). Alle anderen sind pflichtversichert, können jedoch private Zusatzversicherungen abschließen.

Kredit

Kredit ist jede Art von Überlassung einer Sache oder von Geld gegen das Versprechen der Rückzahlung. Im Normalfall versteht man unter Kredit den Ratenkredit, das Darlehen, den Hypothekenkredit oder aber die Überlassung von Waren (Kommission) Der Schuldner muss dem Gläubiger den ausgeliehen Betrag oder die Waren oder Sache zuzüglich Zinsen in einer genau abgesprochenen Zeitspanne wieder zurückzahlen.

Kredit Rücktritt

Ein Kreditrücktritt ist durch den Gläubiger möglich, wenn er feststellen muss das der Antragsteller über seine Verhältnisse keine ordentliche Auskunft gegeben hat oder sich die Vermögensverhältnisse grundlegend geändert haben. Auch der Schuldner hat die Möglichkeit des Kreditrücktritts. Er muss aber immer damit rechnen, dass vom Gläubiger eine Nichtabnahmeentschädigung gefordert wird.

Kreditarten

Man kann verschiedene Kreditarten unterscheiden. Zum ersten den Dispositionskredit (Rahmenkredit) der innerhalb eines bestimmtes Rahmens eine flexible Kreditausschöpfung anbietet. Zweitens den Ratenkredit, der in gleich bleibenden Raten zurückgezahlt wird und meistens eine relativ geringe Laufzeit hat. Dann gibt es noch gerade beim Eigentumserwerb den Hypothekenkredit oder die Grundschuldeintragung, die langfristige Verbindlichkeiten sind.