Kredit Finanz Glossar K - P

Teil 3 vom Finanz - Kredit Glossar K - P:

Kreditbedarf

Jedes Unternehmen, das Produkte herstellt, hat in der Regel im Bezug auf die Fremdfinanzierung einen bestimmten Kreditbedarf. Dieser Kreditbedarf ergibt sich daraus, wie hoch die eigenen Mittel des Unternehmens sind, die sie für die Herstellung der Produkte aufwenden können. Der Kreditbedarf ergibt sich aufgrund des Verhältnisses von Einnahmen und von Ausgaben.

Kreditbrief

Bei einem Kreditbrief handelt es sich um ein Dokument, das eine oder aber auch mehrere Banken dazu verpflichtet, dem in diesem Dokument als Begünstigten ausgewiesenen, Geldbeträge bis zu einer bestimmten Höhe auszuzahlen. Der Kreditbrief wird heute kaum noch verwendet. Er wurde in der Vergangenheit nämlich mehr und mehr vom Scheck verdrängt, wobei auch der Scheck mehr und mehr durch das Onlinebanking ersetzt wird.

Kreditfähigkeit

Von einer Kreditfähigkeit spricht man dann, wenn eine Person über die Fähigkeit verfügt, rechtsgültig einen Kreditvertrag abzuschließen. Noch keine Kreditfähigkeit besitzen Personen unter dem 18. Lebensjahr. Auch nicht kreditfähig sind Menschen, die unter einer (auch wenn nur vorübergehender) Vormundschaft stehen, aber schon über 18 sind. Eine Kreditfähigkeit setzt also auch eine Geschäftsfähigkeit voraus.

Kreditgebühr

Bei der Kreditgebühr handelt es sich um eine Gebühr, die man als Kreditnehmer entrichten muss, wenn ein Kreditvertrag abgeschlossen wird. Die Kreditgebühr zählt damit zu den Nebenkosten, die für Kredite anfallen. Eine Kreditgebühr ist meist unterschiedlich hoch und abhängig von der Art des Kredites, liegt aber zwischen 0,8 Prozent und 1,5 Prozent.

Kreditgeschäft

Das Kreditgeschäft ist heute eines der wichtigsten Pfeiler, die es im Bankwesen gibt. Das Kreditgeschäft der Banken beruht dabei darauf, dass die Banken ihren Kunden Geld leihen und zwar unter der Erwartung, dass sie dieses + die Leihgebühr (die Zinsen) zurückbekommen. Im Kreditgeschäft ist es dabei üblich, dass die Banken für das geliehene Geld Sicherheiten verlangen.

Kreditkonsolidierung

Eine Kreditkonsolidierung ist für den Fall, dass mehrere verschiedene Kreditverpflichtungen bestehen und die Summe der Zinszahlungen von den einzelnen Krediten die Zinsaufwendungen von einem Konsolidierungskredit übertrifft. In einem derartigen Fall wäre dann die Aufnahme von einem einzigen Darlehen empfehlenswerter, womit man die bisherigen Schulden ablösen kann. In einem derartigen Fall ist auch der Weg zu einer Schuldenberatung zu empfehlen.

Kreditleihe

Von einer Kreditleihe spricht man, wenn ein Kreditinstitut nicht einen Geldbetrag in Form von einem Kredit zur Verfügung stellt, sondern dessen Kreditwürdigkeit nach außen als positiv hinstellt, und zwar in Form des Akzeptkredits und des Avalkredites. Durch diese Kreditleihe erkennt ein Dritter, dass der Kunde der jeweiligen Bank kreditwürdig ist.

Kreditlinie

Die Kreditlinie bezeichnet den finanziellen Rahmen, bis zu der eine Bank einem Kreditnehmer zusagt, ihm einen Kredit zu gewähren. Es handelt sich bei der Kreditlinie um einen so genannten revolvierenden Kredit, was wiederum heißt, dass er bis zum Ende der Laufzeit, bzw. bis zu dessen Kündigung immer wieder in Anspruch genommen werden kann.

Kreditmarktplatz

Als Kreditmarktplatz bezeichnet man den Ort, wo es möglich ist, Kredite von Privat zu Privat zu verkaufen oder aber zu verleihen. Gehandelt werden auf dem Kreditmarktplatz in der Regel nur Kleinkredite. Beim derartigen Handel mit Krediten werden dabei die rechtlichen Aspekte extern verwaltet. Auf diese Weise wird der Geldverleih gegen Zinsen auch online möglich.

Kreditnebenkosten

Während der gesamten Laufzeit von einem Kredit ist man mit Kreditnebenkosten konfrontiert. Schon beim Abschluss fallen theoretisch nämlich Abschlusskosten, bzw. Bearbeitungsgebühren an. Dazu kommen die Zinsen sowie die Kontoführungsgebühren, die jährlich oder monatlich anfallen. Kreditnebenkosten können darüber hinaus auch noch Schätzgebühren sein, wenn es nämlich darum geht, gegebene Sicherheiten zu bewerten.

Kreditrevision

Als Kreditrevision bezeichnet man die in regelmäßigen, bzw. unregelmäßigen Zeitabständen stattfindende kritische Untersuchung des, in der Regel sehr umfangreichen, Kreditengagements von einem Kreditinstitut. Im Rahmen von einer Kreditrevision werden dann Art und Ablauf sowie die Bearbeitung der Kreditentscheidung, aber auch die Kreditüberwachung von Revisoren geprüft, die selbst nicht im Kreditgeschäft tätig sind.

Kreditrückführung

Die Kreditrückführung gehört zu den Pflichten des Kreditnehmers. Wie die Kreditrückführung vonstatten geht, basiert dann auf den Bedingungen, die Bank und Kreditnehmer ausgehandelt haben. Eine Kreditrückführung kann auf verschiedene Weise erfolgen. Die übliche Kreditrückführung ist die in monatlichen Raten. Die Art der Kreditrückführung hängt von den finanziellen Möglichkeiten des Kreditnehmers ab.

Kreditsachbearbeitung

Die Kreditsachbearbeitung wird bei den deutschen Banken von Kundenberatern der Bank durchgeführt. Um eine Kreditsachbearbeitung durchführen zu können, wird ein, als Kundenberater in einer Bank, eingesetzter Mitarbeiter schon während seiner Ausbildung zum Bankkaufmann vorbereitet. Für die Kreditsachbearbeitung gibt es zahlreiche Softwareprogramme, die bei der Bewertung der Bonität von einem Kreditantragsteller hilfreich sind.

Kreditsicherheiten

Wenn die Bonität von einem Kreditnehmer nicht ausreichend ist, so verlangt die Bank, die einen Kredit gibt, entsprechende Kreditsicherheiten. Die klassischen Kreditsicherheiten sind dabei die Lohn- und Gehaltsabtretung, wie auch die Verpfändung von Aktien oder aber sonstigen Wertpapieren, sowie die Hergabe einer Hypothek, bzw. Grundschuld auf Immobilien. Wenn der Kreditnehmer den Kredit nicht zurückzahlen kann, greift die Bank auf diese Kreditsicherheiten zurück.

Kreditverkauf

Der Kreditverkauf ist heute schon Routine. Der Kreditverkauf wird dabei von den Banken durchgeführt. Hierbei handelt es sich um Immobilienkredite, die von den Banken an zumeist ausländische Finanzinvestoren verkauft werden. Es ist dabei so, dass sich Kreditnehmer dagegen nicht einmal wehren können, denn auch das Bankgeheimnis und der Datenschutz sprechen nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes aus dem Jahr 2005 nicht dagegen.

Kreditverlängerung

Eine Kreditverlängerung kann nur seitens der Bank gewährt werden. Eine Kreditverlängerung wird allerdings nur auf den Antrag von einem Kreditnehmer durchgeführt. Praktisch geht eine Kreditverlängerung dabei so vonstatten, dass sich die Laufzeit von einem Kredit verlängert, wobei sich die Kreditraten, die der Kreditnehmer monatlich zurückführt, vom Betrag her verringern.

Kreditversicherung

Eine Kreditversicherung ist für diejenigen Kreditnehmer interessant, bzw. zum Teil Verpflichtung, deren Bonität nicht die allerbeste ist. Anstatt nur der Lohn- und Gehaltsabtretung, die eigentlich obligatorisch ist, verlangt eine Bank nämlich oftmals von denjenigen Kreditnehmern eine weiter reichende Sicherheit. Die Kreditversicherung tritt nämlich dann ein, wenn ein Kreditnehmer die Raten nicht mehr zahlen kann.

Kreditwürdigkeit

Von der Kreditwürdigkeit hängt es ab, ob ein Kreditinteressent überhaupt einen Kredit genehmigt bekommt oder aber nicht. Die Kreditwürdigkeit ist abhängig von der Bonität. Die Bonität hängt wiederum davon ab, über welche Geldmittel der Kreditinteressent verfügt und wie seine Zahlungsmoral ist, wenn es um Verbindlichkeiten geht und ob die Verbindlichkeiten die Einnahmen übersteigen.

Kündigung

Eine Kündigung ist in der Regel eine einseitige Willenserklärung. Egal, um welches Rechtsgeschäft es sich handelt, man unterscheidet zwischen verschiedenen Formen einer Kündigung. So gibt es zum Beispiel die formlose und die formelle Kündigung, sowie die fristgerechte, die fristlose und die einvernehmliche Kündigung, bzw. außerordentliche, sowie die ordentliche Kündigung.

Kunstfonds

Mittels Fonds kann man in vielerlei Dinge investieren, auch in Kunst. Man spricht hier auch von den so genannten Kunstfonds. Investiert wird dabei in Galerien, in Kunstausstellungen, aber auch in Gemälde und in Skulpturen. Kunstfonds haben sich bisher leider noch nicht so durchsetzen können, obwohl um Kunst heute sehr viel Wirbel gemacht wird.

Kunstversicherung

Die Kunstversicherung gehört in den Bereich der Individualversicherungen und damit zur Gruppe der Sachversicherungen. Mit einer Kunstversicherung kann man sowohl Gemälde als auch Skulpturen, aber auch Schmuck und Pelze versichern. Eine Kunstversicherung versichert die Kunstgegenstände, die sich in Museen, Kunstausstellungen, aber auch Privathaushalten befinden. Versichert sind dabei Diebstahl aber auch der Transport dieser.

Kurzarbeit

Bei einer schwierigen wirtschaftlichen Lage, in die ein Unternehmen leicht geraten kann, können ganz schnell Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Bevor jedoch zu Entlassungen gegriffen werden muss, besteht in der Kurzarbeit für Unternehmen die Möglichkeit, eine wirtschaftlich schwierige Zeit zu überstehen. Bei der Kurzarbeit übernimmt der Staat durch das Kurzarbeitergeld einen Teil der Gehälter.

Körperschaftssteuer

Die Körperschaftssteuer ist eine Gemeinschaftssteuer. Personenvereinigungen, Körperschaften und sonstige Vermögensmassen müssen Körperschaftssteuer bezahlen. Hierzu zählen Kapitalgesellschaften, aber auch Versicherungsvereine Der Steuersatz für die Körperschaftssteuer betrug einmal 25 Prozent, bzw. 40 Prozent. Heute liegt der Steuersatz für die Körperschaftssteuer bei 15 Prozent Diesen neuen Prozentsatz brachte den davon betroffenen Unternehmen die Unternehmenssteuerreform 2008.

Landesverbürgtes Darlehen

Ein Landesverbürgtes Darlehen ist ein Darlehen, das eine Form der staatlichen Förderung des Wohnungsbaus darstellt. Diese Förderung wird in Form von Krediten gewährt, wobei ein Landesverbürgtes Darlehen an bestimmte Voraussetzungen geknüpft ist. Und zwar sind dies bestimmte Höchsteinkommensgrenzen. Mit Hilfe von einem Landesverbürgten Darlehen möchte dabei vor allem Familien ansprechen.

Laufleistung

Die Laufleistung bezeichnet die Betriebsdauer von technischen Geräten. Die Laufleistung wird dabei unterschiedlich ermittelt. Während man die Laufleistung wirklich konkret nach Tagen, Wochen, oder Monaten, bzw. Jahren ermittelt, ermittelt man die Laufleistung von Fahrzeugen nach dem Kilometerstand. Je höher die Laufleistung ist, desto höher ist der Verschleiß, wodurch die Lebenserwartung des technischen Gerätes sich verringert.

Laufzeit
Eine Laufzeit kann man für viele Dinge wählen, so zum Beispiel auch für Kredite. Unter Laufzeit versteht man dabei die Dauer, wie lange einem Kreditnehmer gewährt wird, einen Kredit zurückzuzahlen. Bei der Aufnahme von einem Kredit kann der Kreditnehmer eine Laufzeit seiner Wahl wählen. Diese erstreckt sich von 1 Monat bis zu 144 Monaten bei einigen Krediten.

Leasinggeber

Als Leasinggeber treten entweder die Tochterunternehmen der Automobilhersteller auf, die einzig dafür eingerichtet wurden, um Leasingverträge zu gestalten und zu verwalten. Darüber hinaus kann es sich beim Leasinggeber auch um eine ansonsten unabhängige Bank handeln, die mit dem Automobilhersteller im Bezug auf Leasing zusammenarbeitet. Der Leasinggeber behält dabei bis zur Abbezahlung des Betrages den Kfz-Brief.

Leasingnehmer

Als Leasingnehmer bezeichnet man einen Kreditnehmer, der sein Fahrzeug über eine Leasinggesellschaft least, sprich zunächst einmal mietet. Jeden Monat zahlt der Leasingnehmer dann – wie bei einem Ratenkredit – an die Leasinggesellschaft eine gleich bleibende Rate. Verkaufen darf ein Leasingnehmer das geleaste Fahrzeug während der Leasingzeit nicht. Leasingnehmer und Fahrzeuginhaber sind in der Regel identisch.

Leasingraten

Leasingraten sind die Beträge, die ein Leasingnehmer an die Leasinggesellschaft abzuführen hat, damit er den Verpflichtungen aus dem Leasingvertrag nachkommt. Wie lange Leasingraten zu zahlen sind, ist von der Laufzeit des Leasingvertrages abhängig. Die Leasingraten sind gleich hoch, während die Restschuld, die dann noch übrig bleibt, am Ende der Laufzeit zu bezahlen ist.

Leasingsonderzahlung

Bei einer Leasingsonderzahlung handelt sich um einen Betrag, den man neben den Leasingraten, die monatlich fällig sind, für die Nutzung des geleasten Fahrzeuges an die Leasinggesellschaft noch bezahlt. Eine Leasingsonderzahlung kann dazu nützlich sein, um die Restzahlung, die am Ende eines Leasingvertrages fällig wird, erheblich zu verkleinern oder aber gar ganz ablösen kann.

Lebensversicherung

Die Lebensversicherung ist immer noch eine sehr beliebt Form, Geld anzulegen für die Altersvorsorge. Das Prinzip von Beitragsrechnung und Leistung beruht dabei auf der Lebensversicherungsmathematik, die eine Erfindung von Edmond Halley ist. Lebensversicherungen, wie wir sie heute kennen, gibt es seit dem späten 17. Jahrhundert. Erstmals gab es sie in England. Seit 1827 gibt es Lebensversicherungen auch in Deutschland.

Legitimationsprüfung

Eine Legitimationsprüfung wird bei jeder Kontoeröffnung vorgenommen. Die Legitimationsprüfung ist in verschiedenen Formen möglich. So zum Beispiel in Form der persönlichen Vorstellung beim Sachbearbeiter des Eröffnungsantrages bei der Bank oder aber durch den Briefträger, der das so genannte Postidentverfahren durchführt, welches aber auch in jeder Postfiliale durchgeführt werden kann.

Lieferantenkredit

Als Lieferantenkredit bezeichnet man die Möglichkeit der Einräumung eines Zahlungsziels durch einen Lieferanten. Für den Lieferantenkredit werden in der Regel keine Zinsen berechnet. Es gilt aber ein bestimmtes Zahlungsziel. Im Gegenzug wird einem Unternehmen aber auch Skonto gewährt, wenn er den Lieferantenkredit nicht ausnutzt und vor Ablauf des genannten Zahlungsziels zahlt.

Lineare Abschreibung

Die Lineare Abschreibung ist eine Abschreibungsart, bei der die Anschaffungs- bzw. die Herstellungskosten gleichmäßig auf die Jahre der Nutzungsdauer verteilt, abgeschrieben werden. Bei der Linearen Abschreibung ist es so, dass jedes Jahr der gleiche Betrag abgeschrieben wird. Am Ende der Nutzungsdauer ist das jeweilige Wirtschaftsgut dann vollständig abgeschrieben.

Liquidität

Mit dem Begriff Liquidität bezeichnet man die Fähigkeit eines Unternehmens oder aber von einer einzelnen Person, über genügend Geld zu verfügen, um damit etwas kaufen zu können, und zwar, ohne einen Kredit dafür aufzunehmen. Man spricht dabei von einer mittel- und langfristigen Liquidität, wenn die über einen langen, bzw. sehr langen Zeitraum hinweg besteht.

Lombardkredit

Bei einem Lombardkredit handelt es sich um einen Realkredit. Durch einen Lombardkredit kann man sich das Pfandrecht an einer beweglichen Sache, bzw. einem verbrieften Recht sichern. Ein Lombardkredit wird meist kurzfristig wieder zurückgeführt, wobei der Kreditnehmer bei einem Lombardkredit nie den vollen Wert seines gegebenen Pfandes erhält, sondern nur zur Höhe des so genannten Beleihungswertes.

Löschungsbewilligung

Bei der Löschungsbewilligung handelt es sich um eine grundbuchrechtliche Handlung. Mit einer Löschungsbewilligung erklärt der Gläubiger, dass eine Eintragung, aus der sich ein Recht für ihn ergab, aus dem Grundbuch gestrichen werden kann. So zum Beispiel, wenn es sich um einen eingetragene Grundschuld handelte, welche der Absicherung von einem Darlehen bei einer Bank diente.

Makler

Ein Makler ist eine Person, deren Beruf es ist, Immobilien zwecks Miete, Pacht oder aber Verkauf zu vermitteln, und zwar zwischen dem Vermieter, bzw. Verkäufer und dem Pächter, Mieter, bzw. Käufer. Makler sind entweder selbstständig oder aber in einem Maklerbüro angestellt. Sie verdienen nur etwas, wenn sie ein Objekt erfolgreich vermitteln.

Maklerkosten
Die Provision, die ein Makler für seine Vermittlertätigkeit erhält, nennt man Maklergebühr, bzw. Maklerkosten. Maklerkosten werden aber nicht immer in Form einer Einmalzahlung an den Makler gezahlt, sondern in vielen Fällen auch mit den Monatsmieten verrechnet. Die Maklerkosten können dabei gut und gerne in vielen Fällen bis zu drei Monatsmieten betragen, wobei es bei Immobilienverkäufen andere spezielle Konditionen gibt.

Mehrerlösvertrag

Beim Mehrerlösvertrag handelt es sich um eine Vertragsart von einem Leasingvertrag. Nach dem Ablauf der Grundmietzeit wird bei dieser Vertragsart das Fahrzeug durch den Leasinggeber veräußert. Wenn bei der Veräußerung dabei ein Gewinn erzielt wird, dann wird der Erlös aufgeteilt – und zwar nach einem bestimmten Schlüsselverfahren: 75 Prozent geht dabei an den Kunden, 25 Prozent an die Leasinggesellschaft.

Mehrwertsteuer

Die Mehrwertsteuer, bzw. Umsatzsteuer ist die Steuer, die auf Waren erhoben wird und von den Endverbrauchern zu zahlen ist. Der derzeitige Mehrwertsteuersatz beträgt 19 Prozent. Der ermäßigte Prozentsatz der Umsatzsteuer hingegen liegt bei 7 Prozent. Eine einheitliche Mehrwertsteuer gibt es in der EU bisher noch nicht. Die Steuersätze in den einzelnen EU-Ländern sind unterschiedlich hoch.

Mietbürgschaft

Anstelle einer Mietkaution kann man seinem neuen Vermieter auch eine Mietbürgschaft vorschlagen, wenn er denn die Mietkaution (die in der Regel zwei Monatsmieten beträgt) nicht aufbringen kann. Die Mietbürgschaft wird dabei in der Regel von einer Bank gestellt. Durch die Mietbürgschaft erlangt ein Vermieter letztlich auch sein Geld für die Kaution.

Miete

Die Miete ist eine finanzielle Gegenleistung, die ein Mieter von einer Wohnung, bzw. einem Haus für dessen Nutzung zu leisten hat. Die Miete ist dabei so hoch, wie diese im Mietvertrag fixiert ist. Gezahlt wird Miete einmal im Monat, in der Regel am Anfang des Monats. Wenn Mängel in den Wohnräumen vorliegen, kann man die Miete auch kürzen.

Mietkauf

Der Mietkauf ist für viele eine billigere Alternative zum finanzierten Kauf von einem Haus, oder einer Wohnung. Der Mietkauf wird dabei so abgewickelt, dass der Mieter, wie auch bei der normalen Miete, an seinen Vermieter einen bestimmten Betrag zahlt und sich damit das Recht erwirbt, in der Wohnung, bzw. dem Haus wohnen zu dürfen.

Millionenkredit

„Ottonormalverbraucher“ bekommt in der Regel keinen Millionenkredit gewährt. Nämlich um einen Millionenkredit gewährt zu bekommen, muss man auch schon entsprechende Sicherheiten beibringen, die die Bank befriedigen. Diese Sicherheiten sind dann entweder Gebäude oder aber auch Rechte, die man verpfändet. Der Bedarf in Deutschland an Millionenkrediten ist eigentlich recht groß, jedoch sind sie durch Basel II schwer erhältlich.

Mindestverdienst

In den USA ist man in Bezug auf einen Mindestverdienst schon weiter als in Deutschland. Hier gibt es zwar auch für einige Branchen seit einiger Zeit einen Mindestverdienst pro Stunde, aber das Lohndumping ist nach wie vor allgegenwärtig. Die Regierung hat aber zum Ziel, dass jemand, der arbeitet mehr verdient als ein Sozialhilfeempfänger an Leistungen erhält.

Mitdarlehensnehmer

Wenn die Bonität eines Darlehensnehmers für die Darlehnssumme, die er wünscht, nicht ausreicht, dann verlangt die Kredit gebende Bank einen Mitdarlehensnehmer. Dieser hat dann die gleichen Rechte, aber auch Pflichten wie der Hauptkreditnehmer. Nicht zu verwechseln ist der Mitkreditnehmer dabei allerdings mit dem Bürgen.

Mitschuldner

Wenn man zusammen einen Kredit aufgenommen hat, dann ist man in den Augen der Kredit gebenden Bank der Mitschuldner. Ein Mitschuldner hat genauso wie der Hauptschuldner dafür Sorge zu tragen, dass der Kredit zurückbezahlt wird und muss für den Fall, dass der Hauptschuldner nicht mehr zahlen kann, für die Verbindlichkeiten gerade stehen.

Modernisierung

Der Begriff Modernisierung wird in vielen Lebensbereichen verwendet – so auch im Bereich des Mietrechts. Danach bedeutet Modernisierung, dass eine Wohnung oder aber ein Haus vom Vermieter auf den neuesten technischen Stand gebracht wird, was letztlich meist zu einer Energieeinsparung und damit zu einer Reduzierung der Nebenkosten führt. Nach einer durchgeführten Modernisierung kann der Vermieter eine Modernisierungsumlage vornehmen.

Mofa-Versicherung

Die Mofa-Versicherung ist der Name der Versicherung für das Mofa. Mofa fahren darf man im Übrigen ab einem Alter von 15 Jahren. Das heißt, bezahlen wird die Mofa-Versicherung in der Regel Mama oder Papa. Gefahren werden darf mit einem Mofa in Deutschland bis zu einer Geschwindigkeit bis 25 km/h, wobei man für das Führen von einem Mofa eine Prüfungsbescheinigung benötigt.

Monatliche Rate

Die monatliche Rate ist eine finanzielle Belastung, durch die man einen bestimmten Geldbetrag zurückzahlt. So ist beispielsweise die Rate für die Finanzierung eines Autos eine monatliche Rate, die rein für die Rückzahlung des geliehenen Betrages gedacht ist. Auch bei einer Immobilienfinanzierung, z.B. bei einem Baudarlehen, gibt es eine monatliche Rate.

Möglichkeiten zur Abgabe einer Willenserklärung

Eine Willenserklärung kann man mündlich, fernmündlich oder aber auch schriftlich abgegeben. Bei einigen Rechtsgeschäften, wie beispielsweise einem Darlehen für eine Immobilienfinanzierung oder auch dem Kauf einer Immobilie oder dem eines Autos, ist die schriftliche Variante üblich. Bei einigen Rechtsgeschäften ist die schriftliche Willenserklärung sogar Voraussetzung, damit das Rechtsgeschäft gültig ist.

Nachfinanzierung

Wer ein Haus baut, der nimmt dafür oft einen Teil der Kosten als Darlehen auf. Da oft die Kosten für den Hausbau sehr knapp bemessen sind und Unvorhersehbares eintritt, reichen die zur Verfügung stehenden Gelder nicht aus. Muss der Bauherr ein weiteres Darlehen aufnehmen, dann spricht man von einer Nachfinanzierung.

Nachrangfinanzierung

Von einer Nachrangfinanzierung spricht man immer dann, wenn es sich um ein Darlehen handelt, das im Grundbuch nach bereits vorhandenen Grundpfandrechten eingetragen wird. Sie sind daher in der Rangfolge untergeordnet. Grundsätzlich ist eine Nachrangfinanzierung teurer als ein erstrangiges Darlehen, da deren Gläubiger erst nach den anderen Gläubigern vor ihnen befriedigt werden.

Nachschuss

Ein Nachschuss ist die nachträgliche Zahlung von Geld oder die nachträgliche Erbringung von finanziellen Leistungen. Meistens besteht die Pflicht für den Nachschuss bei Gesellschaften und wird durch ihre Satzungen oder Voraussetzungen geregelt. Sie sind dann verpflichtet, bei bestimmten Ereignissen, z.B. bei einem Mangel an Liquidität, nachträglich eine Geldeinlage zu leisten.

Nebenleistungen

Die Nebenleistungen sind Zahlungsverpflichtungen, die der Darlehensnehmer eingeht. Genannt werden diese Kosten auch Baunebenkosten und sind beispielsweise Kosten wie Bereitstellungszinsen und Schätzgebühren. Zudem werden auch Kontoführungsgebühren für ein Darlehenskonto als Nebenleistungen bezeichnet. Bei einer Immobilienfinanzierung oder auch der Finanzierung für den Bau eines Eigenheims müssen Nebenleistungen mit in die Finanzplanung aufgenommen werden.

Negativkapital

Ein Negativkapital entsteht immer dann, wenn die Verbindlichkeiten eines Unternehmens das Betriebsvermögen übersteigen. Dagegen angehen kann das betreffende Unternehmen, indem es nach Möglichkeiten sucht, sein Eigenkapital zu stärken. Da es sich hierbei um ein sehr komplexes Thema handelt, sollte man sich für nähere Informationen über das Negativkapital an einen Steuerberater wenden.

Nennbetrag

Der Nennbetrag wird in einem Darlehensvertrag vereinbart und gibt an, welchen gesetzlichen Wert ein Zahlungsmittel, also der Darlehensvertrag, hat. In der Praxis liegt der Nennbetrag oftmals unter dem Nominalbetrag. Bekannt ist der Nennbetrag von unserem Geld, denn die fünf auf dem Fünf-Euro-Schein gibt an, dass das Papier fünf Euro wert ist.

Netto
Unter netto versteht man z.B. Preise ohne Mehrwertsteuer oder aber das Gehalt nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben. Auch Raten für Leasingobjekte werden immer netto angegeben. Damit ist netto also immer ein steuerbereinigter Geldbetrag. Im Versicherungswesen gibt es auch ein netto, dies bedeutet „nach Abgabe von Haftungs- oder Schadenteilen an Rückversicherungen“.

Nettodarlehensbetrag

Unter dem Nettodarlehensbetrag versteht man den Betrag, den der Darlehensnehmer vom Darlehensgeber schlussendlich zur Verfügung gestellt bekommt. Bei manchen Darlehen werden nicht 100 Prozent der Darlehenssumme ausgezahlt, sondern nur z.B. 98 Prozent. Die zwei fehlenden Prozent gehen zum Beispiel für Vermittlungsgebühren oder sonstige Gebühren drauf und werden vom Darlehensgeber gleich einbehalten.

Neufahrzeug

Neufahrzeuge sind Fahrzeuge, die weder über eine Zulassung noch über gefahrene Kilometer verfügen. Allerdings gelten auch Fahrzeuge, die bereits 500 Kilometer gefahren sind, als Neufahrzeuge. Des Weiteren versteht man auch Fahrzeuge bis zwei Jahre nach Produktionsdatum als Neufahrzeuge. Wichtig ist in jedem Fall, dass sie noch nie offiziell für den Straßenverkehr zugelassen waren.

Nichtabnahmeentschädigung

Nimmt ein Darlehensnehmer das mit dem Darlehensgeber vereinbarte Darlehen nicht ab, wird eine sog. Nichtabnahmeentschädigung fällig. Hierbei handelt es sich um eine Art Schadensersatz für den Darlehensgeber. Mit diesem Schadensersatz sollen die Aufwendungen des Kreditinstitutes, die es zur Beschaffung der Geldmittel bereits hatte, abgegolten werden. Verlangt werden kann es nur, wenn es vertraglich so vereinbart ist.

Nominalbetrag

Unter dem Nominalbetrag versteht man den Nennbetrag eines Darlehens, der im Darlehensvertrag genau definiert ist. Allerdings ist der eigentliche Auszahlungsbetrag eines Darlehens meist niedriger als der Nominalbetrag. Vom Nominalbetrag werden Gebühren und sonstige Kosten abgezogen, allerdings ist es der Betrag, den der Kreditnehmer an den Kreditgeber zurück zu zahlen hat.

Nominalzins

Unter dem Nominalzins versteht man in der Finanzwirtschaft den vertraglich vereinbarten Prozentsatz, zu dem der Kreditgeber den betreffenden Kredit verzinst. Dieser Nominalzins ist jährlich für ein Darlehen zu zahlen. Beim Nominalzins werden weder die Verrechnungsmethode der Bank, noch die Nebenkosten eines Kredites berücksichtigt, was allerdings beim Effektivzins der Fall ist.

Notaranderkonto

Ein Notaranderkonto legt ein Notar an, wenn dieser treuhänderisch für seine Mandanten, fremde Gelder verwalten muss. Für dieses Konto gibt es sehr viele unterschiedliche Verwendungszwecke, und so kann das Notaranderkonto u.a. auch dafür benutzt werden, ein Darlehen vorzeitig auszuzahlen, obwohl man die Grundschuld noch nicht in das Grundbuch eingetragen hat.

Notarbestätigung

Genannt wird die Notarbestätigung auch Rangbescheinigung und ist eine Bestätigung eines niedergelassenen Notars gegenüber einem Kreditinstitut. Durch diese formelle Bestätigung wird die Möglichkeit der rangrichtigen Eintragung einer Grundschuld in das jeweilige Grundbuch bestätigt. Ein Kreditinstitut kann durch die Notarbestätigung das Darlehen an den Darlehensnehmer auszahlen und er kann früher über das Geld verfügen.

Notarielle Beurkundung

Vorgeschrieben ist eine notarielle Beurkundung beim Kauf bzw. Verkauf eines Grundstückes und auch bei Immobilien. Des Weiteren ist die notarielle Beurkundung bei der Belastung von Grundstücken mit einer Grundschuld zwingend gesetzlich vorgeschrieben. Durchgeführt werden kann die notarielle Beurkundung nur durch einen amtlich bestellten und niedergelassenen Notar. Die Kosten für die Beurkundung richten sich nach dem Kaufpreis.

Oberflächenwasserabgabe

Die Oberflächenwasserabgabe wird von zahlreichen Kommunen veranschlagt. Das Oberflächenwasser ist das Wasser, das sich offen und ungebunden auf der Oberfläche befindet. Hierunter fallen Flüsse, Gewässer und Seen und auch nicht versickertes Niederschlagswasser. Die Oberflächenabgabe richtet sich nach der Art der Bebauung und nach der Größe der Flächen, die das Gebäude umgeben.

Objekt

Grundsätzlich versteht man unter einem Objekt eine Sache oder auch einen Gegenstand. In der Immobilienwirtschaft wird ebenfalls oftmals von einem Objekt gesprochen, was Grundstücke, Häuser und Eigentumswohnungen beschreibt. In der Finanzwirtschaft sind Objekte ebenfalls Häuser, Grundstücke und Wohnungen, die als Sicherheit bei einer Baufinanzierung für das Fremdkapital eingesetzt werden können.

Objektkredit

Unter einem Objektkredit ist in der Finanzwirtschaft ein langfristiger Kredit zu verstehen. Die Tilgung und Verzinsung erfolgt hierbei aus den Erträgen des jeweiligen Beleihungsobjektes, bei dem es sich im Allgemeinen um Wohngrundstücke handelt. Genannt wird der Objektkredit auch Realkredit, Hypothekenkredit oder auch Hypothekendarlehen. Die Deckung des Kredites ist das Objekt selbst.

Öffentliche Förderung des Wohnungsbaus

Unter bestimmten Voraussetzungen haben Bauherren und Immobilienkäufer die Möglichkeit, die Kosten dafür von staatlicher Seite bezuschussen zu lassen. In der Regel sind dabei die Förderungen an das jeweilige Einkommen gebunden. Gefördert wird beispielsweise der Bau mit alternativen Energiemethoden, wie z.B. Solaranlagen oder Wärmerückgewinnungsanlagen. Nähere Informationen bekommt man bei seiner Bank und beim Landkreis.
Organkredit

Von einem Organkredit wird in der Bankenwirtschaft immer dann gesprochen, wenn ein Kredit an Aufsichtsräte oder an andere Organisationen und Personen, die mit der Bank verbunden sind, vergeben wird. Verbunden bedeutet, dass z.B. ein Vorstandsmitglied der Bank auch Vorstandmitglied des Kreditnehmers ist. Des Weiteren ist von einem Organkredit die Rede, wenn die Bank an einem Unternehmen des Kreditnehmers Anteile erhält.

PangV

PangV ist die Abkürzung für Preisangabenverordnung, bei der es sich um eine Verbraucherschutzordnung handelt. Durch sie ist gefordert, dass z.B. die Preise für Produkte, die der Endverbraucher kauft, immer Endpreise sind, also die Umsatzsteuer und weitere Preisbestanteile enthalten sind. Auch werden durch die PangV Kreditinstitute verpflichtet, alle Kosten für ihre Angebote und Darlehensverträge anzugeben.

Passiva

Die Passiva ist auch unter dem Begriff Passivseite bekannt und ein Teil der Bilanz eines Unternehmens. Sie stellt die Mittelherkunft eines Unternehmens dar und gibt Auskünfte, in welchem Verhältnis das Unternehmen durch Eigenkapital und Fremdkapital finanziert ist. Auf der Passivseite findet man die Werte Eigenkapital, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und die passive Rechnungsabgrenzung.

Passivgeschäfte

Unter einem Passivgeschäft ist das Einlagengeschäft der Kreditinstitute zu verstehen, bei dem man sich mit der Annahme von Kundengeldern beschäftigt. Passivgeschäft daher, weil diese Geschäfte auf der Passivseite der Bank auftauchen. Bedeutend ist das Passivgeschäft für das Kreditgeschäft, denn die so eingenommenen Gelder können weiter verliehen werden.

Personalausweis

Der Personalausweis ist ein Personaldokument, das vom Staat ausgegeben wird und für seine Bürger als Identitätsnachweis gilt. Mit der Vollendung des 16. Lebensjahres müssen alle deutschen Staatsangehörigen einen Personalausweis besitzen. Sie sind allerdings nur in seltenen Fällen auch dazu verpflichtet, den Personalausweis mitzuführen. Neben Adressdaten und besonderen Erkennungsmerkmalen enthält der deutsche Personalausweis auch ein Lichtbild.

Personalkredit

Unter einem Personalkredit versteht man Kredite oder Darlehen, die der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer aufgrund seiner Bonität gewährt. Eine Besicherung des Kredites durch eine Grundschuld oder Hypothek ist hierbei nicht gegeben. Gesichert werden Personalkredite durch Bürgschaften anderer Personen, durch Forderungsabtretung oder durch Remissen.

Pfandbriefe

Unter einem Pfandbrief versteht man eine Anleihe, die von einer Pfandbriefbank vergeben wird. Durch den Pfandbrief ist der Investor im Falle einer Insolvenz der jeweiligen Bank, an der Deckungsmasse beteiligt, die bei Hypothekenpfandbriefen aus Darlehensforderungen besteht, die durch Grundpfandrechte besichert sind. Bei öffentlichen Pfandbriefen besteht die Deckungsmasse aus Forderungen gegen die öffentliche Hand.

Pferdehaftpflicht

Richtig heißt die Pferdehaftpflicht „Pferdehalterhaftpflichtversicherung“ und ist eine Haftpflichtversicherung für Schäden, die das Pferd des Halters anrichtet. Nach dem BGB sind alle Tierhalter zu unbegrenztem Schadensersatz, für alle Schäden durch das Tier, voll haftbar zu machen. Diese Versicherung kommt für Personen-, Sach- und Vermögensschäden auf.

Pfändung

Die Pfändung ist eine Form der Zwangsvollstreckung, die in Deutschland einen Vollsteckungstitel voraussetzt. Hierbei handelt es sich um eine Beschlagnahme von Gegenständen eines Schuldners, wenn er seiner Zahlungsverpflichtung gegenüber einem Gläubiger nicht nachkommen kann. Durch die Gegenstände, die zu Geld gemacht werden können, wird der Gläubiger befriedigt.