Kunststofffenster haben sich durch ihre Robustheit, Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit beim Neubau und der Rekonstruktion von Wohn- und Geschäftshäusern durchgesetzt. Diese Fenster können ebenfalls in Industriebauten und Nutzgebäuden landwirtschaftlicher Betriebe eingebaut werden. Das verwendetet Material ist widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen. Ein besonderer Oberflächerschutz oder Schutzanstrich ist daher nicht nötig. Die kostengünstige Materialbearbeitung ermöglicht die Herstellung fast aller geometrischen Formen und Farbvarianten von Fenstern, die sich harmonisch in die Fassadengestaltung einfügen lassen. Kunststoffenster sind in der Anschaffung ca. ein Drittel preiswerter als vergleichbare Holzfenster. Beschränkungen für den Einsatz gibt es bei denkmalgeschützten Bauten entsprechend der Behördenforderungen. Die mögliche Baugröße der Fenster richtet sich nach der Dicke und Durchbiegung des Glases. Je nach den Forderungen des Bauherrn ist eine Einfach- oder Mehrfachverglasung möglich. Der geforderte Wärmeschutzwert von mindestens 1,1 K entsprechend der Wärmeschutzverordnung wird von den Fensterherstellern gewährleistet. Die Pflege von Kunststoffenstern beschränkt sich auf die normale Fensterreinigung, mit der Pflege der Gummidichtungen und des Schließmechanismus, die mindestens vierteljährlich erfolgen soll.
Der Einbau von Fenstern durch Fachbetriebe bietet die gesetzliche Gewährleistung von mindestens zwei Jahren auf Material und Einbau. Die Lebensdauer der Fenster ist bei regelmäßiger Pflege und Überprüfung fast unbegrenzt. Rollläden in verschiedener Farbgestaltung und Materialausführung oder Fensterläden sind problemlos mit Kunststoffenstern kombinierbar.


