Kupfer

Kupfer ist ein chemisches Element, das die Ordnungszahl 29 und das Symbol Cu hat.

Es ist ein Edelmetall und gehört zu den ersten Metallen, die von Menschen verarbeitet wurden. Bereits vor 7000 Jahren wurde Kupfer genutzt. In der Natur findet man Kupfer selten als gediegenes Element, wenn dann vor allem in basaltischer Lava. Viel öfter sind Kupfererze anzutreffen. Man gewinnt Kupfer hauptsächlich aus Chalkosin und Chalkopyrit, sowie gelegentlich auch aus Atacamit, Bornit und Malachit. Die größten Kupfervorkommen gibt es in Chile, den USA, Kanada, Sambia, Russland und Peru. Um Kupfer herzustellen, gewinnt man zuerst Kupferstein aus Kupferkies und verarbeitet diesen dann zu Rohkupfer weiter. Zu diesem Zweck röstet man das Ausgangsmaterial, indem man Koks zugibt und verschlackt mit Hilfe von Zuschlagstoffen, die Kieselsäure enthalten, die Eisenoxide. Dann gießt man den Kupferstein glutflüssig in einen Konverter und bläst Luft in die Schmelze ein. Dabei kommt es schließlich zur Oxidation, wobei sich Rohkupfer bildet.

Da es sich bei Kupfer um ein recht weiches Metall handelt, kann es einfach geformt werden und ist trotzdem zäh. Zudem ist es ein ausgezeichneter Strom- und Wärmeleiter, sodass es für vielfältige Zwecke eingesetzt werden kann. Man stellt unter anderem Stromkabel, Armaturen, Schmuck, Besteck, Musikinstrumente, Kunstobjekte, Rohrleitungen, Kessel und Präzisionsteile aus Kupfer her. Außerdem werden aus Kupfer auch Münzen hergestellt. Seine gute elektrische Leitfähigkeit prädestiniert Kupfer zur Anwendung in Kabeln, Leiterbahnen und Bauteilen, die elektrischen Strom leiten. Nicht zu vergessen ist Kupfer auch in zahlreichen Legierungen enthalten. Kupferlegierungen werden sehr geschätzt, da sie sich gut verarbeiten lassen, korrosionsbeständig sind und auch
ansonsten positive Eigenschaften haben. Kupferverbindungen werden als Toner, Farbpigmente, in galvanischen Oberflächenbeschichtungen und in Medikamenten verwendet.