Dachstein

Seit mehr als 50 Jahren werden Dachsteine industriell gefertigt. Hauptsächlich müssen sie dicht sein und das Dach vor Witterungseinflüssen wie Schnee, Hagel oder Regen schützen. Frühere Steine ließen häufig eine Moos- oder Algenschicht entstehen, was ihre Optik beeinträchtigte. Darum werden seit einigen Jahrzehnten besondere, glättend wirkende Beschichtungen auf die Oberfläche aufgebracht. So haben Mikroorganismen keine Fläche mehr, auf der sie wachsen können. Man fertigt Dachsteine an, indem man Zement, Wasser und Sand, der Quarz enthält, miteinander vermischt. Die Mehrzahl der Dachsteine hat eine Acryl-Oberflächenbeschichtung. In die Farbe bettet man mineralische Füllstoffe sowie Eisenoxidpigmente ein. Betondachsteine durchlaufen bei Temperaturen von maximal 60 Grad eine Spezialtrocknung. Danach lagert man sie im Freien, wo sie endgültig austrocknen können.