Gefährdungsklasse

Im Holzbau gibt es gemäß der DIN 68 800 sowie der aktuelleren DIN EN 335 unterschiedliche Gefährdungsklassen (GK) für die Außenteile. An der GK kann man ablesen, wie sehr ein Holzbauteil gefährdet ist, durch Feuchte einen Schaden zu erleiden. Schäden können Verwerfungen, aber auch die Bildung von Pilzen oder Schimmel sein. Ein Bauteil mit der GK 0 benötigt normalerweise keinen chemischen Holzschutz. Wenn man weitere Maßnahmen ergreift, ist ebenfalls eine Verbesserung der GK möglich. Die GK 2 bedeutet, dass innen eine relative Luftfeuchtigkeit herrscht, die bis 70% reicht. Bei dieser Stufe ist das Holz von Insekten gefährdet. GGK 2 deutet auf eine über 70% hinausgehende Luftfeuchtigkeit hin. Holz mit dieser GK ist von Pilzen und Insekten gefährdet. GK 3 bedeutet, dass für das Holz eine Gefährdung durch Witterung, Insekten sowie Pilze besteht. Es handelt sich dabei meist um das Holz in Nassräumen. GK 4 wird bei Holz benutzt, das permanent in Kontakt mit Erde oder Süßwasser ist. Dieses Holz ist durch Witterung, Moderfäule, Pilze und Insekten gefährdet.