Hauskläranlage

Wenn ein oder mehrere Häuser über keinen Anschluss an die öffentliche Kanalisation verfügen, ist eine Entsorgung der Abwässer notfalls oder provisorisch in einer Hauskläranlage nötig. Dabei müssen die Richtlinien, die in der DIN 4261 angegeben sind, eingehalten werden. Man leitet das Abwasser erst einmal in die Faul- oder Klärgrube, wo es zur Absetzung des Faulschlamms kommt. Dann fließt das Wasser, das vorgeklärt ist, via einen Überlauf zur Sicker- oder Versitzgrube. Dort versickert es nach und nach. Eine Entfernung des Faulschlamms ist minimal einmal pro Jahr erforderlich. Man findet Hauskläranlagen vor allem in ländlichen Regionen. Die Bauerlaubnis erhält man bei der Wasserbehörde. Für Hauskläranlagen gelten strikte Auflagen. Die Entsorgung muss den gängigen Vorschriften und dem neuestem Stand der Abwassertechnik gleichkommen.