Parkettleger

Parkettleger Wer den handwerklichen Lehrberuf des Parkettlegers erlernen möchte, muss eine dreijährige Ausbildung absolvieren, an deren Ende eine Gesellenprüfung steht. Auch Parkett, das repariert werden muss oder alt ist, muss der Parkettleger wieder aufarbeiten und/oder pflegen. Eine Aufgabe von Parkettlegern besteht darin, in Innenräumen aus vorgefertigten Holzteilen in unterschiedlichen Mustern Holzböden zu fertigen. Zu diesen Böden zählen zum Beispiel Mosaik-, Stab-, Intarsien- oder Schiffsbodenparkett. Bevor ein Parkettleger das Holz einbaut, muss er den Estrich überprüfen, gegebenenfalls glätten und ausgleichen. Anschließend klebt er die Parkettlege auf und fixiert sie im Falle eines Holzuntergrunds, indem er sie festnagelt. Dann wird die Parkettfläche geschliffen und die Oberfläche versiegelt. Das geschieht mit Hilfe eines Überzugs aus Kunststoff, der den Boden schützen soll und die Pflegeleichtigkeit erhöht. Auch mit Spezialwachs oder -Öl kann die Oberfläche behandelt werden. Des Weiteren verlegen Parkettleger Teppichböden, elastische Bodenbeläge aus Kunststoff, Gummi oder Korb und sind auch für Holzpflasterungen zuständig.