Schablonendeckung

Eine Schablonendeckung führt man mit Steinen aus, die gleich hoch wie breit sind. Man unterscheidet nach Deckungen mit seitlicher Überdeckung und Höhenüberdeckung, zu denen die Bogenschnittsschablonendeckung und die Schuppendeckung zählen; sowie nach Deckungen, bei denen es nur eine Höhenüberdeckung gibt, also Spitzwinkeldeckungen und Rechteckdoppeldeckung. Es gibt unterschiedliche Formen, die man schindelartig deckt: Achtecke, Sechsecke, Rauten, Rechtecke. Auch ist es möglich, mit Schiefern in unterschiedlichen Farben ansprechende Ornamente zu erstellen. Der Fachmann spricht in diesem Fall von Musterdeckung. Bei einer Schablonendeckung beträgt die Regeldachneigung im Falle der Bogenschnitt- oder Schuppendeckung 25°. Bei der Spitzwinkeldeckung liegt sie bei 30° und bei der Rechteckdeckung bei 22°.